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Mit einem Festcolloquium feiert das Humboldt-Studienzentrum (HSZ) der Uni Ulm am Freitag, 9. Dezember, sein 30-jähriges Bestehen. „In Anlehnung an die Brüder Humboldt wollen wir die Philosophie mit den Naturwissenschaften ins Gespräch bringen“, erklärt HSZ-Geschäftsführerin Prof. Renate Breuninger. Die Idee: In den drei Veranstaltungsteilen tritt jeweils ein ehemaliger Gastprofessor des HSZ mit Naturwissenschaftlern der Uni Ulm in Dialog.

Den Auftakt macht der Physiker Prof. Joachim Ankerhold, der auch Philosophie studiert hat. Der Vizepräsident der Uni Ulm ist HSZ-Sprecher und hält einen Vortrag zur Frage „Wieviel Philosophie braucht die Physik?“. Sein Gegenpart ist Prof. Karl-Heinz Lembeck (Uni Würzburg). Im zweiten Teil wird unter anderem der Ulmer Mathematiker Prof. Dirk Lebiedz über die „Dualität in der Mathematik und den Naturwissenschaften“ sprechen.

Der dritte Abschnitt befasst sich mit „Biodiversität“, ein Thema, das die Ulmer Biologin Prof. Simone Sommer aus ökologisch-naturwissenschaftlicher Sicht beleuchtet. 14 Uhr, Villa Eberhard, Heidenheimer Str. 80.