Vom Landesverband für hervorragende Jugendarbeit ausgezeichnet, die Zahl der Mitglieder bei knapp über 200 gehalten, im vierten Jahr in Folge weiter schuldenfrei und auch sportlich auf gutem Weg: Es gab viele Gründe für die Mitglieder der HSB-Basketballabteilung, bei der kürzlich stattgefundenen Hauptversammlung mit Stolz auf das Geleistete des zurückliegenden Vereinsjahres zu blicken. „Wir machen vieles richtig. Die Entwicklung ist insgesamt positiv“, beschied denn auch Abteilungsleiterin Petra Hackl den Mitgliedern. Ziele, die man sich 2016 für die nächsten Jahre gestellt habe, seien erreicht worden.

„Wir können und wollen uns aber nicht darauf ausruhen“, so die Abteilungsleiterin. Es sei wichtig, die gute Arbeit mit Kontinuität und Nachhaltigkeit fortzusetzen. Um dies zu erreichen, wurde unter anderem der Führungskreis an der Spitze der Abteilung erweitert.

Zudem wurden bei der Versammlung neue Richtlinien verabschiedet, die beispielsweise aufzeigen, wie sich die Abteilung das Engagement und den Einsatz ihrer Mitglieder, beziehungsweise bei jüngeren Spielern auch von Eltern, vorstellt. Nach konstruktiver Diskussion wurde auch die Erhöhung des abteilungsinternen Beitrags beschlossen. Dies sei, so Hackl, ein nötiger Schritt, um einerseits die hohe Qualität des Trainings in allen Bereichen aufrecht- und andererseits die Finanzen im Lot zu halten.

Gestiegene Kosten in vielen Bereichen

Wie Kassierer Ulrich Betz ausführte, habe man in der vergangenen Saison alle Kosten decken können – dank Sponsoren, Zuschüssen des Hauptvereins oder auch Einnahmen durch die Altpapiersammlungen. „In vielen Bereichen steigen die Kosten enorm. Dazu zählen die Umlagen, die sich erhöht haben. Auch Kosten für die Schiedsrichter schlagen stärker zu Buche. Ein größerer Schritt ist nötig, um nicht auf ein Minus hinzusteuern“, so Betz.

Sportlich wurde die Saison trotz des erwarteten Abstiegs der Damen aus der Regionalliga insgesamt positiv bewertet. „Alle haben sich tapfer geschlagen“, so die stellvertretende Abteilungsleiterin Gesine Wißler. Die Herren mit ihrem Trainer Jürgen Maaßmann hätten als Aufsteiger in der Landesliga gut abgeschnitten und peilen in der kommenden Runde nach Umbrüchen im Kader den Klassenerhalt an. Auch bei den Damen mit Coach Mike Nahar geht es in der Oberliga zunächst um den Klassenerhalt. Nahar zeichnet als Chef-Coach weiter auch für das Jugendtraining verantwortlich, wird dabei aber von mehreren lizensierten Trainern unterstützt.

Personell gab es wenig Veränderungen: Wißler wurde als stellvertretende Abteilungsleiterin für zwei weitere Jahre gewählt. Nach zwei Jahrzehnten als Kassenprüferin wurde Ilse Jooß verabschiedet. Ihr Amt übernimmt künftig Julia Maier.