Ulm Herz und Geldbeutel auf!

BIRGIT EBERLE 15.11.2014
Helfen macht Freude - und das Freuen beginnt offiziell heute: Die lokale Benefiz-Initiative Aktion 100 000 und Ulmer helft startet in die 44. Spendensaison. Jeder Cent geht direkt an Bedürftige weiter.

Warum denn in die Ferne schweifen, wo das Gute liegt so nah: Für die Aktion 100 000 und Ulmer helft gilt das mit dem Guten im doppelten Sinne. Weil keinerlei Verwaltungskosten entstehen - die Mitarbeiter des Aktions-Teams werden von der SÜDWEST PRESSE und von der Stadt Ulm für die Sonder-Aufgabe freigestellt - leistet die lokale Benefiz-Initiative hundertprozentige Hilfe. Das ist ein absolut außergewöhnlicher Wirkungsgrad bei einem Projekt, das im vergangenen Jahr mehr als 900 000 Euro Spenden eingebracht hat und damit seit Beginn im Jahr 1971 die stattliche Bilanz von 12 199 299 Euro vorweisen kann. Ein enormer Beitrag, den die Menschen in der Region Ulm/Neu-Ulm für die Menschen in der Region Ulm/Neu-Ulm geleistet haben.

Alle ziehen an einem Strang: Firmen machen Sachspenden und Geld locker, Familien checken die Haushaltskasse nach Verzichtbarem. Ob Schüler oder Rentner: Wenns um den Dienst am Nächsten geht, sind alle mit Feuereifer dabei. Und sie können helfen in der Gewissheit, dass nicht nur die Not gelindert, sondern auch das Miteinander gestärkt wird.

Bereits vor Weihnachten werden rund 1500 Schecks für Hilfsbedürftige ausgestellt, damit sie sich noch ein kleines Extra zum Christfest leisten können. Und für Menschen, die das Schicksal besonders heftig getroffen hat, sind bis Weihnachten fünf Extra-Spendenaufrufe vorgesehen. Den Schlusspunkt der 44. Spendensaison wird dann die Spendenübergabe an die sozialen Institutionen setzen, die Anfang Februar vorgesehen ist.

Doch jetzt muss erst mal die Spendentrommel gerührt werden. Jeder trägt soviel dazu bei, wie er kann. Während der eine mit seinem Verein ein Theaterstück auf die Beine stellt, sitzt die andere im Publikum und füllt durch den Obolus die Aktions-Kasse. Der eine macht für die Auktion Versteigerungs-Gegenstände locker, die andere hebt die Hand und steigert mit. Selbstverständlich ist auch tatkräftiger Einsatz hinter den Kulissen gefragt.

Zwei Frauen setzen sich ganz vorne für die Aktion 100 000 ein: Diakonin Barbara Eberle ist seit vergangenem Jahr das Gesicht am Aktions-Stand Nr. 33 in der Nikolausgass auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt. Und Susanne Rothfuß, die vereidigte Auktionatorin, beweist bei der unterhaltsamen Benefiz-Versteigerung im Kornhaus - in diesem Jahr am 5. und 6. Dezember - schon viele Jahre geradezu endlos Puste und Schlagfertigkeit bis in die frühen Morgenstunden.

Wer macht was: Wie die Benefiz-Aktion organisiert ist - Neu: www.aktion100000.de

Spenden-Anträge Wer von der Aktion 100 000 und Ulmer helft unterstützt werden will, muss bis zum 28. November einen Antrag abgeben. Formulare gibt es in den Geschäftsstellen der SÜDWEST PRESSE in Ulm, (Frauenstraße 77), in Blaubeuren und Ehingen.

Schirmherren Ein Chefredakteur und ein Oberbürgermeister repräsentieren die große Hilfe für den Nachbarn: Ulrich Becker (SÜDWEST PRESSE) und Ivo Gönner (Stadt Ulm).

Aktions-Team Das Herz der Aktion 100 000 und Ulmer helft pocht im Medienhaus SÜDWEST PRESSE in Ulm. Voll in action für die Aktion 100 000 und Ulmer helft ist eine Gruppe um den verantwortlichen Leiter Karl Bacherle. Bettina Jeretzky (Organisation, Veranstaltungen), Marius Lichtl und Angela Kahl (Organisation) sowie Birgit Eberle (Redaktion) gehören dazu, und heftig am Zupacken sind auch Lena Baumann, Rubina Khan, Vivien Thierer und Antonia Walter. Der Aktions-Verantwortliche bei der Stadt Ulm ist Wolfgang Hitzler.

Sachspenden Das Team freut sich über Unterstützung materieller und ideeller Art - einfach anrufen, mailen oder schreiben: Das Team ist erreichbar unter (0731) 156-201, 156-312, 156-814, 156-251 und 156-343 (Redaktion). Faxe an 156-434, E-Mail: aktion100000@swp.de, Briefpost an Frauenstr. 77, 89073 Ulm.

Der Online-Auftritt Mehr über die Aktion 100 000 und Ulmer helft gibts ab sofort im Internet: aktion100000.de

SWP