Einstimmig: Kein Geld mehr für Dorothea Bachmann

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Die fortwährend kranke Hechinger Bürgermeisterin Dorothea Bachmann muss künftig auf 450 Euro im Monat verzichten, die ihr bisher der Zweckverband Wasserversorgung Hohenzollern zahlte.  Foto: 

Burladingens Bürgermeister Harry Ebert, der stellvertretende Vorsitzende des Zweckverbands Wasserversorgung Hohenzollern, wollte in öffentlicher Sitzung nicht näher erläutern, warum die Satzung über die Entschädigung für ehrenamtliche Tätigkeit geändert werden solle, denn: „Der Hintergrund ist bekannt.“

Das ist er in der Tat: Die Verbandsvorsitzende, Hechingens Bürgermeisterin Dorothea Bachmann, fehlt nicht nur der Stadt Hechingen, sondern auch den verschiedenen Gremien, in denen sie die Stadt Hechingen vertreten sollte, schon seit dem Frühjahr krankheitsbedingt. Im Zweckverband Wasserversorgung Hohenzollern wird nun künftig gelten: „Wenn die ehrenamtlich Tätigen ununterbrochen länger als drei Monate ihr Amt tatsächlich nicht ausüben“, dann gibt’s auch keine Aufwandsentschädigung. Dorothea Bachmann muss damit künftig auf 450 Euro netto verzichten. Das Geld bekommt stattdessen ihr Stellvertreter, eben Harry Ebert. Einstimmig und diskussionslos beschloss die Verbandsversammlung diese Satzungs­änderung.

Die Wasserqualität stimmt

Einstimmig fielen auch die übrigen Beschlüsse aus: Der Jahresabschluss 2016, der einen Gewinn von 54.000 Euro ausweist, wurde gutgeheißen. Und der Wirtschaftsplan für 2018 wurde verabschiedet. Das kommende Jahr beschert dem Zweckverband drei Investitionen. Die größte: Für rund 300.000 Euro werden die Wasserleitungsrohre zwischen B 32 und Pumpwerk Beuren erneuert. 25.000 Euro sind für die Sanierung von Schachtbauwerken in Burladingen veranschlagt und 30.000 Euro für die teilweise Erneuerung der Umzäunung um den Hochbehälter Burladingen. Finanzchef Reinhold Dieringer rechnet mit einer Nettoneuverschuldung von 24.000 Euro.

Gute Nachrichten hatte Die­ringer für die Mitgliedskommunen und damit letztlich auch für die Endverbraucher: Der Wasserpreis, den der Zweckverband von den Kommunen verlangt, bleibt mit 26,6 Cent pro Kubikmeter stabil. Die nächste Erhöhung droht 2019, wenn der sogenannte Wasserpfennig (die Abgabe, die das Land erhebt) steigt.

Eine weitere positive Botschaft aus der Verbandsversammlung: Die Wasserqualität, die der Zweckverband liefert, wurde bei allen Prüfungen als einwandfrei bezeichnet. Auch die Grenz­werte für Radio­aktivität werden mühelos eingehalten.

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