Manche Pflanzen können sogar Schadstoffe filtern. Darauf weist die Aktion Das sichere Haus in Hamburg hin.

Das Einblatt (Spathiphyllum) hat beispielsweise diese Fähigkeit. Die Pflanze eignet sich besonders für das Bad. Denn sie mag Schatten sowie eine hohe Luftfeuchtigkeit. Dazu besticht sie optisch mit hübschen weißen Hochblättern.

Auch der Bogenhanf fühlt sich in dunkleren Ecken wohl und nimmt mit seinen schmalen, aufrecht stehenden Blättern nur wenig Platz weg. Die auch als „Schwiegermutterzunge“ bekannte Pflanze wandelt selbst nachts Kohlendioxid in Sauerstoff um. Zudem reinigt sie die Luft von Formaldehyd, Benzol und Trichlorethylen.

Der Bogenhanf gedeiht nicht nur im Schatten, sondern hält auch die Luft in der Wohnung sauber.
Der Bogenhanf gedeiht nicht nur im Schatten, sondern hält auch die Luft in der Wohnung sauber.
© Foto: ©kirillov alexey/Shutterstock.com

Alleskönner Aloe vera als pflegeleichte Zimmerpflanze

Aloe vera möchte zwar lieber einen sonnigen Standort, kann dafür aber beispielsweise Zigarettenrauch und - genauso wie Bogenhanf - schädliches Trichlorethylen aus der Luft filtern, das in vielen Klebern zu finden ist.

Zudem kann die stachelige Pflanze Formaldehyd abbauen, das etwa in Pressholzprodukten und Bodenversiegelungen vorkommen kann. Neben den klimafreundlichen Eigenschaften ist die Aloe vera auch als Heilpflanze beliebt: Das in den fleischigen Blättern enthaltene Gel wirkt entzündungshemmend und schmerzstillend und damit lindernd bei kleinen Wunden, Abschürfungen und Sonnenbrand.

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