Yakon: Gesünder als Kartoffeln

DPA 23.04.2016

Die Pflanze Yakon (Polymnia sonchifolia) sieht aus wie eine Sonnenblume, ist aber ein exotisches Wurzelgemüse aus dem tropischen Südamerika. Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) empfiehlt, die Knollen jetzt wie Frühkartoffeln vorzukeimen. Ins Freie darf die frostempfindliche Pflanze aber erst Mitte Mai, wenn keine Fröste mehr drohen.

Yakon benötigt viel Wasser und Nährstoffe. Am besten gedeihen die Pflanzen in einem sonnigen Beet mit tief gelockertem, humusreichen Boden. Auch im Kübel sollte man in gute Erde investieren und diese möglichst mit Kompost und Lava-Erde mischen.

Die bis zu eineinhalb Meter hohen Pflanzen sind mit den Sonnenblumen verwandt und sehen ihnen auch sehr ähnlich. Ihre gelben Blüten sind jedoch deutlich kleiner. Geerntet werden die dickfleischigen Wurzeln nach dem ersten Frost im Oktober.

Sie können gekocht wie Kartoffeln, aber auch roh gegessen werden, erklärt der BDG. Ihr süßlicher Geschmack erinnert an Birne oder Melone. Der große Vorteil: Yakon enthält statt Stärke Inulin. Das lässt den Blutzuckerspiegel nicht steigen und gilt daher als gesünder.