Haushaltstipp Warum man mal aufs 30-Grad-Waschen verzichten sollte

Ein Biofilm mit Bakterien und Keimen bildet sich nach einer gewissen Zeit in der Waschmaschine und kann zu einem muffigen Geruch frischer Wäsche führen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn/dpa
Ein Biofilm mit Bakterien und Keimen bildet sich nach einer gewissen Zeit in der Waschmaschine und kann zu einem muffigen Geruch frischer Wäsche führen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn/dpa © Foto: Christin Klose
Frankfurt/Main / DPA 05.02.2018

Gute Maschinen und sensibel abgestimmte Waschmittel schaffen inzwischen auch bei geringen Waschtemperaturen die meisten Flecken. Außerdem spart das Geld: Bis zu 50 Prozent Energie.

Damit lassen sich Kosten so ganz nebenbei einsparen, wenn man leicht Verschmutztes nicht mit 60 sondern 40 oder 30 Grad wäscht. Dazu rät das Forum Waschen in Frankfurt.

Aber es gibt eine Ausnahme: Einmal im Monat sollte die Waschmaschine bei 60 Grad und mit einem Vollwaschmittel laufen. Das enthält Bleiche und sorgt gemeinsam mit den höheren Waschtemperaturen in Pulver- oder Granulat-Form oder als Tab dafür, dass sich ein Biofilm aus Bakterien und Keimen, der sich in der Waschmaschine immer absetzt, löst.

Das ist übrigens auch die Lösung, wenn frisch gewaschene Wäsche muffig riecht. Das deutet darauf hin, dass Bakterien noch aktiv sind, erläutert der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel.

Regeln zur Wäsche