Köln / DPA  Uhr

Die Fenster schließen, den Müll leeren und dann alles gut verriegeln: Bevor es in den Urlaub geht, gibt es einiges daheim zu erledigen. Dabei spielt auch die Sicherheit eine Rolle.

Um Einbrecher während der Abwesenheit abzuschrecken, können Urlauber vernetzte Smart-Home-Technik einsetzen - zum Beispiel eine Anwesenheitssimulation. Darauf macht der Tüv Rheinland aufmerksam.

Mit Hilfe vernetzter Leuchten, Rollladenmotoren oder Steckdosen lässt sich so Leben im Haus simulieren. Sind die Geräte über den Netzwerkrouter verbunden, können Nutzer Szenarien vorprogrammieren oder sie - per App - aus der Entfernung steuern. In unregelmäßigen Abständen gehen dann etwa Lichter, Radio und TV an, die elektrischen Rollläden werden rauf- und runtergefahren. Wer es nicht vernetzt mag, kann auch mit Zeitschaltsteckdosen und normalen Lampen mit Netzstecker arbeiten.

Damit die Nachbarn nicht aus Sorge über die unerwartete Aktivität die Polizei anrufen, informiert man sie besser über die Technik. Man sollte ihnen auch zeigen, wie sie die Technik im Notfall ausstellen können, raten die Experten. Etwa den Mähroboter oder die Bewässerungsanlage im Garten, wenn sich ein Gewitter mit viel Regen ankündigt. Zudem gibt es smarte Anlagen, die einen Einbruch melden können. Diese sind teils mit einer Kamera, mit einer Sirene und einem Sicherheitsdienst vernetzt.