Als Unterpflanzung unter den Sträuchern wachsen bei Petra Möck aus Tübingen Storchschnäbel (Geranium), die meisten Pflanzen hatte sie selbst vermehrt. Seit dem vergangenen Jahr jedoch gehen sie an  einigen Stellen ein, auch neu gepflanzte Ableger wuchsen nicht an.

Garten-Expertin Agnes Pahler: Es ist gut möglich, dass sich eine Pilzkrankheit ausgebreitet hat, die den Bestand vorläufig vernichtet. Die Witterung in diesem Jahr war zum Beispiel sehr günstig für den Falschen Mehltau. Bei einem Befall stirbt der oberflächliche Aufwuchs ab. Man kann aber das abgestorbene Kraut abschneiden oder abmähen (man muss es aus dem Garten entfernen). Danach treiben die Wurzelstöcke erneut aus, das neue Laub wird sich gesund entwickeln. Trotzdem muss man den Bestand beobachten. Bleibt der Eindruck einer Krankheit, sollte man eine Pflanzenprobe beim Pflanzenschutzamt einschicken.

In unserer Rubrik „Der grüne Rat“ geben wir regelmäßig wertvolle Tipps zu Problemen und Fragen rund ums Thema Gärtnern.

Info Du suchst noch die passende Ausrüstung zum Gärtnern? Schau doch mal in unserem Online-Shop vorbei!

Mehr zum Thema Haus und Garten: