Orchideen möchte jetzt mehr Pflege

DPA 16.04.2016

Im Frühling setzt bei den meisten Orchideen auf der Fensterbank das Wachstum wieder ein. Besonders deutlich zeigt sich das an den fleischigen Wurzeltrieben. Daher sollten die Pflanzen nun wieder öfter mit kalkarmem Wasser gegossen werden. Allerdings darf sich keine Nässe im Topf stauen. Idealerweise werden die Orchideen daher einmal in der Woche in ein Tauchbad gesetzt.

Auch Dünger sollten die Pflanzen jetzt wieder regelmäßig bekommen. Ratsam ist ein spezielles Orchideenprodukt, das alle zwei bis drei Wochen nach Dosieranleitung (also sehr schwach) ins Gießwasser oder Tauchbad kommt. Allerdings sollten nicht die ganze Pflanze, sondern nur die Wurzeln samt Substrat in das Wasser mit Dünger getaucht werden.

Da auch Orchideen ihr Substrat verbrauchen, sollten sie alle zwei bis drei Jahre umgetopft werden. Dabei ist nicht immer ein größeres Gefäß nötig. Als Substrat eignet sich ein grobes Rinden-Substrat, das im Handel auch als spezielle Orchideen-Erde zu finden ist. Beim Umtopfen werden eingetrocknete Blätter und Luftwurzeln mit entfernt. Große Pflanzen können auch geteilt werden: Allerdings ist das bei vielen Phalaenopsis nicht so einfach und erfolgsversprechend.

Wer seine Pflanzen jetzt nicht umtopfen mag, kann sie jetzt aber ein wenig frisieren: Viele Pflanzen haben in den Wintermonaten gelbe Blätter oder eingetrocknete Luftwurzeln bekommen. Diese werden vorsichtig abgeschnitten oder gekürzt. Und nicht vergessen: Die Pflanzen immer wieder auf Schädlinge kontrollieren, da sich Schildläuse und Co. vor allem im Winter gern breit machen.

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