Will man in seinem Garten biologisch und nachhaltig gärtnern, muss man von Anfang an ein ökologisches Bewusstsein an den Tag legen. Denn biologischer Anbau ist mehr als nur der Verzicht auf künstlichen Dünger. So sollte man darauf achten, dass man nicht nur eine Pflanzenart anbaut, sondern vielmehr auf Mischkultur setzt. Das rät das Internetportal Ökolandbau.de. Dazu gehört neben einer bunten Auswahl von Pflanzenarten ein hoher Anteil an heimischen (Wild-)Pflanzen, sowie nach Möglichkeit alte Obst- und Gemüsearten.

Mulchen sorgt für ausgeglichenes Bodenklima

Außerdem schützt eine ganzjährige Bodenbedeckung vor Bodenabtrag. Das Mulchen, also das Abdecken der Bodenoberfläche etwa mit Stroh, Grasschnitt oder Laub sorgt für Nährstoffe und ein ausgeglichenes Bodenklima. Der perfekte Nährboden für Pflanzen ist gelegt.
Hobbygärtner sollten zudem darauf achten, dass ihre Pflanzensorten widerstandsfähig und samenfest sind – und sich auf natürliche Weise vermehren können. Und natürlich haben einheimische Pflanzen Vorrang vor invasiven Arten.
Jetzt im Herbst sollte man außerdem Laubhaufen liegen lassen. Darin finden nicht nur Igel, sondern auch Insekten und Amphibien ein Winterquartier. Gegossen wird am besten mit Regenwasser.