Tomaten-Mozzarella mit frischem Basilikum, Pasta mit leicht geröstetem Salbei oder ein Zweig Rosmarin im Gin-Tonic: Kräuter bereichern jede Küche. Auch im Winter muss man nicht auf frisches Grün verzichten - Beet und Fensterbank machen es möglich.

Winterharte Kräuter: Lorbeer, Salbei oder Thymian

Es gibt durchaus Kräuter, die Frost und Schnee trotzen und sich auch während des Winters im Beet wohlfühlen. Dazu gehören: Lorbeer, Petersilie, Salbei, Rosmarin oder Thymian. Bei der Ernte dieser Kräuter sollte man im Hinterkopf behalten, dass sie im Winter nicht nachwachsen. Also nicht zu viel auf einmal abschneiden, sonst ist es mit dem Genuss schnell vorbei und man muss auf das nächste Frühjahr warten. Beim Abschneiden darauf achten, dass man nicht in den holzigen Teil der Pflanze schneidet. Sonst kann es sein, dass diese im neuen Gartenjahr nicht mehr austreibt. Und zu guter Letzt: Lieber einzelne Blätter abschneiden statt große Stücke. So bleiben die „Wunden“ an der Pflanze kleiner und verschließen sich schneller, was die Gefahr eines Frostschadens senkt.

Kräuter für Balkon und Fensterbank

Basilikum, Estragon, Minze, Schnittlauch oder Oregano mögen zwar den Winter im Garten nicht, können aber durchaus im Topf gedeihen. Wichtig ist ein Standort vor einem hellen Fenster mit viel Licht. Vermieden werden sollte unbedingt Staunässe, die die Wurzeln faulen lassen kann. Wer den Indoor-Kräutern etwas Gutes tun möchte, gießt also nicht zu viel und greift stattdessen ab und an zum Wasserzerstäuber. Das schafft ein gutes Klima für die Pflanzen, denen die winterliche Heizungsluft oft zu trocken ist.

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