Eigentlich können Gehölze vom Frühjahr bis in den Herbst hinein in den Gartenboden gesetzt werden. Das gilt für Containerware – also jene Pflanzen, die mit Erde in einem Pflanztopf stecken. Das Setzen dieser Gehölze ist grundsätzlich so lange möglich, wie der Boden noch nicht gefroren ist – in manchen milden Jahren bis in den Winter hinein. Auch wurzelnackte Gehölze – Pflanzen, die ohne Erde und Topf um die Wurzeln verkauft werden – können üblicherweise zwischen Herbst und Frühjahr, solange es frostfrei ist, in den Boden kommen. Sie werden auch meist nur zwischen Oktober und März im Handel angeboten.

Wann sollte man Gehölze pflanzen? Das empfehlen die Experten

Der Bundesverband Garten- und Landschaftsbau (BGL) empfiehlt aber ganz grundsätzlich den Herbst als Pflanzzeit für Gehölze. Denn für die frisch gesetzten Bäume und Sträucher bietet die bald darauf beginnende winterliche Wachstumspause einen Vorteil. Der Versorgungs- und Pflegeaufwand im Anschluss an das Einsetzen sei erheblich geringer als während der anderen Monate, erklärt Experte Jan Paul vom BGL.

Der Boden sei im Herbst relativ feucht und noch warm. Das begünstige die Bildung von Feinwurzeln. Sie dienen der Verankerung im Boden und sie kurbeln im Frühjahr dann direkt die Versorgung der Pflanzen mit Mineralien, Sauerstoff und Wasser an. Die Gehölze starten daher mit einem deutlichen Entwicklungsvorsprung ins neue Gartenjahr.

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