Bis aufs Gerippe haben Kartoffelkäfer bei Christa Keppeler aus Pfullingen die Kartoffelblätter abgefressen. Gibt es ein biologisches Abwehrmittel gegen die Schädlinge?

Garten-Expertin Agnes Pahler: Eine Bekämpfung hat nur Erfolg, wenn sie frühzeitig einsetzt, weil sich die gefräßigen Kartoffelkäfer so schnell vermehren. Die Puppen überwintern tief in der Erde und bei 15 °C kommen die erwachsenen Tiere hervor, die sich paaren. Die Weibchen legen Eier ab, aus denen bald die Larven schlüpfen. Als beste Bekämpfungsmethode gilt immer noch das frühzeitige, häufige und gründliche Absammeln. Auch der Einsatz von Bacillus thuringiensis verspricht Erfolg: Das Bakterium zerstört den Verdauungstrakt von Insekten. Man kann auch Präparate auf Neem-Basis einsetzen, die am besten fünf Tage nach der Eiablage wirken.

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