Für mehrjährige Gartenblumen geht es bald ins Winterquartier. Was Dahlie, Begonie und Pfingstrose jetzt brauchen, erfährst du hier.

  • Begonien Ab Ende September das Gießen reduzieren, damit die Blumen austrocknen und sich ihre Kraft in die Zwiebeln zurückzieht. Noch vor dem ersten Frost müssen die Begonien aus der Erde. Blätter und Blüten werden handhoch abgeschnitten. Dann kommen sie, wie die Dahlien, in eine Kiste. Ihr Winterquartier sollte trocken, dunkel und rund acht Grad warm sein.
  • Dahlien Die beliebten Gartenblumen sind bereit für die Überwinterung, wenn ihr Laub welk ist. Die Stängel werden handbreit über dem Boden abgeschnitten und die Zwiebeln aus der Erde geholt. Nun müssen sie an einem frostfreien Ort ein paar Tage trocknen. Bevor es an die Einlagerung geht, faulige Zwiebeln aussortieren. Nun wird ein Karton oder eine Holzkiste mit Zeitungspapier ausge­­kleidet und mit etwas Sand oder einem Torf-Sand-Gemisch gefüllt. Dann die Zwiebel hineinbetten und das Gefäß auffüllen, bis dies bedeckt sind. Der Lagerplatz sollte dunkel, trocken und nicht wärmer als fünf Grad sein.

Dahlien-Zwiebeln überwintern am besten dunkel, trocken und bei etwa fünf Grad Celsius.
Dahlien-Zwiebeln überwintern am besten dunkel, trocken und bei etwa fünf Grad Celsius.
© Foto: Martin Schutt/dpa

  • Pfingstrosen Ihnen machen Schnee, Frost und Kälte nichts aus. Daher können Pfingstrosen im Garten bleiben. Jedoch sollte man verhindern, dass die recht instabilen Äste unter der Schneelast brechen. Denn bei Frost sind die Äste zerbrechlich wie Glas. Zum Zusammenbinden nimmt man einen Kokos­strick, da dieser nicht ins Holz schneidet. Diesem im oberen Drittel um alle Äste legen, ganz leicht anziehen, die Äste sollten nicht unter Spannung stehen, und dann die Enden verknoten.
  • Gladiolen Die hochwachsenden Schönheiten kommen im Oktober oder November, spätestens aber nach den ersten Frostnächten aus der Erde. Die Knollen vorsichtig aus der Erde ziehen und zunächst trocknen lassen. Dann das verwelkte Laub kurz über der Knollen abschneiden und die trocknen Zwiebelhüllen entfernen. Die Knollen kommen nun wie Begonien und Dahlien nebeneinander in eine Kiste und werden dunkel, trocken und bei rund zehn Grad gelagert.

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Tipps für die Knolle


Zwiebeln im Winterquartier sehen sich recht ähnlich. Darum
einen kleinen Zettel mit der Sorte an jeder Kiste befestigen.
Bevor
sie in die Kiste kommen, die beschädigten oder mit einer Krankheit befallenen Exemplare aussortieren. Diese nicht auf den Kompost werfen, sonst wird der Erreger beim Ausbringen der Erde auf andere Beete verteilt.