Die Temperaturen steigen und man kann endlich mal wieder frische Lust in die Wohnung lassen. Im März und April steht bei vielen der Frühjahrsputz an. Jetzt kann man die vergessenen Ecken putzen und Schubladen ausräumen, in denen sich über das letzte Jahr Krimskrams angesammelt hat. Wenn man sich die einzelnen Aufgaben einteilt und mit System vorgeht, ist der Hausputz schnell erledigt.

Wer Haus und Garten auf Vordermann gebracht hat, sollte auch mal seinen virtuellen Krempel ausmisten. Laut Verbraucherzentrale Niedersachsensorgt ein digitaler Frühjahrsputz für mehr Überblick und mehr Sicherheit.

Checkliste: Putzmittel und Co.

  • Allzweckreiniger, Spülmittel und Scheuermilch
  • Essig, Zitronensäure und Natron
  • Badreiniger, WC-Reiniger und Klobürste
  • Putzlappen, Mikrofasertücher und Fensterleder
  • Spezialreiniger für Parkettböden und Holzmöbel
  • Handschuhe, Eimer, Wischer und Staubsauger

Genug Zeit für den Frühjahrsputz einplanen

Beim Begriff Frühjahrsputz fallen jedem hundert Sachen ein, die es in der Wohnung oder im Haus zu erledigen gibt. Um sich von dem Berg an Arbeit nicht einschüchtern zu lassen, sollte man sich die Aufgaben in kleine Schritte einteilen.

Ein praktischer Tipp: Eine Woche für den Frühjahrsputz einplanen und jeden Tag eine Aufgabe erledigen. Also zum Beispiel Montag aufräumen, Dienstag Staub wischen, Mittwoch saugen, Donnerstag wischen, Freitag Fenster putzen, Samstag Bad und Küche putzen und am Sonntag individuelle Aufgaben erledigen.

Vom Groben zum Feinen

Zuerst sollte man die Gegenstände in den Räumen vorsortieren. Das heißt alles in den jeweils richtigen Raum zu bringen. Also Geschirr in die Küche, Schuhe in den Flur usw. Dann in den Zimmern aufräumen und gegebenenfalls Schränke und Schubladen ausmisten. Zum Schluss staubsaugen, wischen und Möbel reinigen.

Von oben nach unten

Generell solltet ihr beim Putzen von oben nach unten vorgehen. Also erst Spinnweben entfernen, Lampen reinigen, Flächen abstauben und abwischen, dann den Boden saugen und wischen.

Wenn man eh schon dabei ist jeden Gegenstand in die Hand zu nehmen, kann man auch gleich ausmisten. Kaputtes gleich in den Müll und Dinge, die schon lange nicht mehr oder nie benutzt werden, verkaufen oder spenden. Dafür bieten sich Ebay Kleinanzeigen und Kleiderkreisel an.

Checkliste: Putzwoche

  • Montag: aufräumen
  • Dienstag: Staub wischen
  • Mittwoch: saugen
  • Donnerstag: wischen
  • Freitag: Fenster putzen und Gardinen waschen
  • Samstag: Bad und Küche putzen

In der Küche: aufräumen, Oberflächen abwischen, Herd und Dunstabzugshaube putzen, Spülmaschine, Backofen, Kühlschrank reinigen.

Im Bad: Waschbecken, Badewanne und Dusche putzen, Toilette saubermachen, Kacheln, Spiegel abwischen, Schränke ausräumen, Kosmetikartikel aussortieren, Schränke reinigen.

  • Sonntag: individuelle Aufgaben

Es bietet sich an, Winterkleidung zu verstauen und die Sommerkleidung hervorholen. Wer ganz motiviert ist, kann seine Teppiche ausklopfen und die Zimmerpflanzen düngen und abstauben.

Und wer am Sonntag keine Lust mehr hat zu putzen, kann auch einfach mal die Beine hochlegen.