Kommt ein passendes Haus auf den Markt, müssen sich Kaufinteressenten derzeit oft schnell entscheiden.

Dennoch sollten sie wichtige Unterlagen und Verzeichnisse einsehen , rät der Verband Privater Bauherren (VPB).

Mit einem Blick ins Grundbuch können Interessenten prüfen, ob dem Verkäufer die Immobilie wirklich gehört, ob sie mit Hypotheken belastet ist oder Wohn- und Wegerechte eingetragen sind. Diese gelten auch nach dem Kauf fort und können die Nutzung einschränken. Gleiches gilt für öffentlich-rechtliche Beschränkungen, die im Baulastenverzeichnis vermerkt sind. Das kann etwa eine Abstandsfläche für ein Nachbargrundstück sein, die dort liegt, wo der Wintergarten angebaut werden sollte.

Was sich bald in der Nachbarschaft verändert, verrät der Bebauungsplan. Nach der Einsicht beim Bauamt ahnen Käufer so, ob nebenan anstelle des niedrigen Einfamilienhauses künftig ein dreigeschossiger Bau steht, der Schatten auf den eigenen Balkon wirft.

VPB-Ratgeber Immobilienkauf unter Zeitdruck