Im Rasen von Leserin Erika Baumann wachsen Primeln, Narzissen, Schneeglöckchen und Margeriten. Doch im Spätwinter bedeckt noch Moos die Fläche. Dringen die Blumen da durch? Wann kann man Rasen nachsäen?

Garten-Expertin Agnes Pahler: Wenn die Temperaturen noch niedrig sind, wächst Moos schneller als die Blütenpflanzen. Daher überzieht im März eine Moosdecke die Rasenfläche. Wenn Blumen wachsen sollen, muss man die Moosdecke abheben und die Fläche freilegen. Um das Moos zurückzudrängen, muss man die Fläche gut düngen, das Gras wächst dann kräftiger und setzt sich durch. In gut gedüngtem Boden wachsen allerdings auch Margeriten schwächer. Will man Rasengräser fördern, muss man zu Beginn des Wachstums den Rasenfilz mithilfe eines Vertikutierers entfernen. Offene Stellen auf der Erde muss man unverzüglich neu mit Gräsern einsäen, sonst keimt dort Unkraut. Will man die Narzissen erhalten, müssen sie ihre Blätter entwickeln dürfen. Man darf sie erst mähen, wenn das Laub einzogen hat, sprich, wenn es gelb geworden ist.

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