Der Buchsbaumzünsler ist der schlimmste, weil am weitesten verbreitete Feind des Buchsbaums. Sein Befall ist so nervig, dass Gartenbesitzer in den vergangenen Jahren reihenweise ihren Buchs gerodet und keine neuen Buchsbäume nachgesetzt haben. Ist der Buchsbaum noch zu retten?

Was macht der Buchsbaumzünsler?

Für die Pflanzen ist ein Befall mit dem Buchsbaumzünsler im Regelfall kein Todesurteil. Die Raupen des Zünslers machen sich zwar über den kompletten immergrünen Busch her. Und der Befall ist anfangs schwer zu erkennen, denn die grünen, etwa fünf Zentimeter langen Raupen fressen sich tief im Inneren des Gehölzes satt – und diesen von innen her kahl. Oft ist es daher schon zu spät, wenn man den Befall auch außen entdeckt. Doch er erholt sich wieder und treibt neu aus. Das optische Problem aber stört viele Gartenbesitzer.

Was tun bei einem Befall durch den Buchsbaumzünsler?

Was raten Profis? Da gibt es zwei Seiten – die Liebhaber, die aufwendig versuchen, den Buchs zu erhalten, und jene, die aufgeben. Die Empfehlung von Oliver Fink vom Verband der Gartenbaumschulen in Haan (Nordrhein-Westfalen) ist zum Beispiel deutlich: „Entfernen, und zwar relativ schnell und klar.“ Fink rät auch nicht mehr zum Kauf neuer Pflanzen. Allerdings ist der Befall nicht in ganz Deutschland gleichermaßen verbreitet. Der Zünsler arbeitet sich langsam von Süd- nach Norddeutschland vor.