Ostfildern / BZ Die A-Jugend-Handballer der SG BBM Bietigheim haben sich beim Turnier in Ostfildern für die nächste Runde zur Jugend-Bundesliga qualifiziert.

Die männliche A-Jugend der SG BBM Bietigheim hat einen holprigen Start in die Qualifikation zur Jugend-Bundesliga hingelegt. Nach Niederlagen gegen Bittenfeld und Ostfildern sowie Siegen gegen Lauterstein und Wolfschlugen schafften die SG-Handballer als letzte württembergische Mannschaft den Sprung zum überregionalen Qualifikationsturnier gegen Teams aus Baden und Bayern.

Gleich im ersten Spiel ging es beim Turnier in Ostfildern gegen die stark eingeschätzte Mannschaft des TV Bittenfeld. Die von Martin Krautt und Philipp Wolf trainierte Bietigheimer A-Jugend erwischte den besseren Start und führte 4:2. Bis zur Halbzeit konnte Bittenfeld allerdings wieder auf 6:6 ausgleichen. Anfangs der zweiten Hälfte konnte sich Bittenfeld auf zwei Tore absetzen und gab diese Führung trotz großer Gegenwehr der SG BBM bis zum Ende nicht mehr ab.

Ohne Unterbrechung ging es für die SG-Talente danach gegen den nach einem Spiel Pause bestens ausgeruhten Gastgeber aus Ostfildern. Bietigheim war von Anfang an überhaupt nicht präsent, in der Abwehr gab es immer wieder Lücken für die Gastgeber und im Angriff reihenweise technische Fehler. Hinzu kam eine überzogene Rote Karte nach sechs Minuten gegen Bietigheims Mittelmann Robin Baumann, dessen Fehlen den Spielfluss zusätzlich hemmte. Am Ende gewann Ostfildern die Partie deutlich mit 20:12. Somit stand das Team aus dem Enztal im letzten Gruppenspiel gegen die SG Lauterstein/Treffelshausen/Böhmenkirch gehörig unter Zugzwang. Nach anfänglicher Nervosität und einer 4:2-Führung für Lauterstein standen die Bietigheimer besser in der Abwehr und verwerteten ihre Chancen im Angriff. Am Ende stand ein verdienter 20:13-Sieg.

Somit stand fest, dass es am Sonntag im Überkreuzspiel der beiden Gruppendritten gegen den TSV Wolfschlugen um das Weiterkommen in die nächste Qualifikationsrunde gehen würde. Während sich Wolfschlugen anfangs etwas absetzen konnte (7:3 nach zwölf Minuten), kam Bietigheim in der Folge besser in Schwung. Vier Tore in Folge brachten den Ausgleich. Bis zur Pause konnte sich die SG beim Stand von 13:11 einen leichten Vorteil erarbeiten.

In Hälfte zwei setzten sich die Schützlinge des Trainerteams Kraut und Wolf auf 19:13 ab. Doch wer dachte, das Duell sei gelaufen, sah sich getäuscht. Unkonzentrierte Abschlüsse ermöglichten Wolfschlugen eine Aufholjagd. Letztlich ließ die SG aber nichts mehr anbrennen und sicherte sich mit einem 25:22 das Ticket für die nächste Runde, die nun am kommenden Wochenende ausgetragen wird.