Gute Beamer oft teuer

DPA 31.07.2014

Für einen guten Beamer müssen Verbraucher ziemlich tief in die Tasche greifen. Das hat die Stiftung Warentest bei einem Vergleich von 13 Projektoren herausgefunden. Teure Beamer haben allerdings gleich mehrere Vorteile, darunter eine Zoom-Funktion, mit der sich die Bildfläche verdoppeln lässt. Günstigere Projektoren schaffen mit ihrem Zoom nur eine Steigerung um 10 bis 20 Prozent.

Außerdem arbeiten viele teurere Beamer mit der LCD- statt der DLP-Technik, schreibt "test". Vor allem bei schnellen Bewegungen und sehr kontrastreichen Bildern treten damit weniger Störeffekte auf.

Die besseren Modelle sind allerdings nicht nur in der Anschaffung, sondern auch im Unterhalt teurer: Eine Ersatzlampe kann bei solchen Projektoren schnell um 300 Euro kosten - bei der günstigeren Konkurrenz gibt es die oft auch für unter 200 Euro. Relativ hohe Stromkosten verursachen meist alle Beamer.

Die besten Noten gab es im Test für die 2000-Euro-Modelle PT-AT6000E von Panasonic und den EH-TW7200 von Epson. Mit "gut" wurden außerdem der W1300 von BenQ und der IN8606HD von InFocus bewertet, die es schon für knapp 1000 beziehungsweise rund 750 Euro gibt.