Sachsenhausen / HZ Die Hochschule Aalen arbeitet mit den Stadtwerken an einem neuen Konzept.

Im Rahmen des Forschungsprojekts Smasa sollen Konzepte entwickelt werden, bei denen Anlagen aus erneuerbaren Energien wie Biogasanlagen oder Photovoltaik-Anlagen nach Ablauf der EEG-Vergütung weiterhin wirtschaftlich betrieben werden können.

Die Hochschule Aalen unter der Leitung von Professorin Martina Hofmann vom Lehrstuhl für Erneuerbare Energien entwickelt in Kooperation mit den Stadtwerken Giengen in Sachsenhausen dafür ein intelligentes Netz. Dafür werden Energiemanagementsysteme bei 20 Pilotkunden in Sachsenhausen eingesetzt.

Damit Bürger weiterhin optimal mit Energie beliefert werden können und die Energie für Bürger günstiger werden kann, müssen die Energieversorger neue Geschäftsmodelle anbieten. Da Geschäftsmodelle möglichst die Interessen der Bürger widerspiegeln sollen, wurden dafür die Bürger von Sachsenhausen und Umgebung zu einem Workshop eingeladen, um sich kritisch mit einigen Themen auseinanderzusetzen.

An vier Thementischen seien intelligente Verbrauchersteuerung, Rundum-Sorglos-Pakete, Energienetzgruppen und Belohnungssysteme besprochen worden. Zahlreiche interessierte Bürger hätten sich aktiv eingebracht, um die Hochschule Aalen und die Stadtwerke Giengen in ihrem Vorhaben zu unterstützen.

Unter Berücksichtigung des Strom- und Wärmenetzes sollen die lokal erzeugten, erneuerbaren Energien ebenso lokal verbraucht werden. Darüber hinaus soll ein sogenanntes Online-Monitoring-System entwickelt werden, welches den Ausfall eines Geräts vorhersagen kann und zielgerecht eine schnelle Wartung einleiten kann. Das Forschungsprojekt Smasa läuft noch zwei Jahre.