Am Montag, 30. Januar, verlieh die Gips-Schüle-Stiftung an der Universität Ulm zum zweiten Mal den Gips-Schüle-Nachwuchspreis. Mit diesem Preis honoriert die Stuttgarter Stiftung jährlich herausragende Doktorarbeiten aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik aus Baden-Württemberg.

Die Jury, zu der unter anderem auch der ehemalige Wissenschaftsminister Prof. Peter Frankenberg gehört, entschied sich in diesem Jahr für Dr. Sven Herrmann von der Universität Ulm. Seine Dissertation zu Polyoxometallat-basierten Materialien schafft unter anderem neue Möglichkeiten der Trinkwasseraufbereitung und Luftreinigung. Herrmann belegte den mit 10.000 Euro dotierten ersten Platz und warb zusätzlich für seine Universität das erste „Gips-Schüle-Rektor-Stipendium“ in Höhe von ebenfalls 10.000 Euro ein. Die Plätze zwei und drei und somit jeweils 5.000 und 2.500 Euro gingen an Dr. Can Dincer von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und an Dr. Alexandra Schade vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT).