Mundhygiene Schutz vor Parodontitis: Zähneputzen allein reicht nicht

Die Zahnbürste kommt nicht überall hin - daher ist es wichtig, regelmäßig die Zahnzwischenräume zu reinigen, zum Beispiel mit Zahnseide. Foto: Christin Klose
Die Zahnbürste kommt nicht überall hin - daher ist es wichtig, regelmäßig die Zahnzwischenräume zu reinigen, zum Beispiel mit Zahnseide. Foto: Christin Klose © Foto: Christin Klose
Regensburg / DPA 02.05.2018

Zwei Mal täglich Zähne putzen - diese Regel kennen die meisten. Es sei aber unbedingt nötig, auch die Zahnzwischenräume zu reinigen.

Dafür eignen sich Zahnseide und Zahnzwischenraumbürstchen, erläutert die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie . Nur so ist das Zahnfleisch gut vor Entzündungen geschützt.

Wer die Zahnhygiene vernachlässigt, riskiert zunächst eine Entzündung des Zahnfleisches (Gangivitis). Unbehandelt kommt es zur Entzündung des Zahnhalteapparates (Parodontitis). Dabei geht auch der knöcherne Unterbau der Zähne verloren - sie drohen letztlich auszufallen.

Neben Zähneputzen und der Verwendung von Zahnseide sei es wichtig, regelmäßig zum Zahnarzt zu gehen und Beläge entfernen zu lassen. Patienten haben auch die Möglichkeit, den Zustand ihres Zahnhalteapparates alle zwei Jahre auf Kassenkosten vom Zahnarzt überprüfen zu lassen. Der Test wird als Parodontaler Screening Index bezeichnet, kurz PSI.

DG Paro zu Parodontitis