Neurodermitis-Patienten müssen im Winter besonders auf ihre Füße achten. Denn in der kalten Jahreszeit stecken diese ständig in Socken und Schuhen und bekommen so nicht genug Sauerstoff ab. Die Folge: Der Fuß trocknet aus.

Im Extremfall bilden sich dann schmerzhafte, blutige Risse, die nur sehr langsam heilen, warnt der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB).

Verhindern lässt sich der sogenannte atopische Winterfuß bei Neurodermitis vor allem mit Pflege und der richtigen Kleidung. Feste Schuhe sollten Neurodermitis-Patienten nicht länger als nötig tragen, so der DAAB in seiner Zeitschrift „Allergie konkret“ (Ausgabe 4/2018).

Die Socken sollten eher aus Baumwolle als aus synthetischen Fasern bestehen. Außerdem sollten Betroffene ihre Füße regelmäßig eincremen. Die Experten empfehlen dafür Pflegeprodukte mit Harnstoff, Panthenol oder pflanzlichen Ölen.