Formtest bestanden

SIMON WEISSENFELS 26.05.2012
Triathlon-Shootingstar Julia Gajer vom WMF BKK-Team AST Süßen hat beim 70.3-Triathlon in St. Pölten erneut die versammelte Weltelite geschlagen.

Auf dem Weg zum Langdistanz-Rennen in Roth im Juli war der Ironman 70.3 im österreichischen St. Pölten eine Woche nach ihrem Sieg beim Landesliga-Rennen in Waiblingen ein weiterer wichtiger Test für Julia Gajer vom WMF BKK-Team AST Süßen.

Die hoffnungsvollste Langdistanz-Triathletin Deutschlands traf in Österreich zum ersten Mal in dieser Saison auf die weltbesten Triathletinnen, darunter die amtierende Europameisterin und Siegerin des Ironman Frankfurt, Caroline Steffen, die Hawaii-Rekordsiegerin Natascha Badmann (beide Schweiz) und die beste Deutsche beim Ironman Hawaii im vergangenen Jahr, Sonja Tajsich.

Julia Gajer, der letztes Jahr der Durchbruch in die Weltspitze gelungen war, stieg mit der Verfolgergruppe nach 1,9 Kilometern aus dem Viehofener See und machte sich auf die 90 Kilometer lange Radstrecke, die mit 990 Höhenmetern sehr anspruchsvoll war.

Wieder einmal bewies die junge laufstarke Deutsche, die erst 2008 mit dem Triathlon beim AST Süßen angefangen hatte, dass auf sie in der abschließenden Disziplin Verlass ist. Mit einer überragenden Renneinteilung und der besten Laufzeit von 1:20:22 Stunden ließ sie die versammelte Weltelite hinter sich und arbeitete sich während des abschließenden Halbmarathons durch das Feld an die Spitze des Triathlon-Klassikers in Niederösterreich.

Nach 4:23:14 Stunden lief Julia Gajer als Erste über die Ziellinie und siegte damit zum ersten Mal bei einem Rennen der Ironman-Serie. Mit diesem Erfolg brachte sie sich in die Favoritenstellung für ihre weiteren großen Rennen im Kraichgau und in Roth.

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