Der Saisonauftakt war ganz nach dem Geschmack von Eishockey-Landesligist VfE Ulm/Neu-Ulm. Nach dem 7:1 (2:0, 1:1, 4:0) im Eisstadion Neu-Ulm gegen den EHC Bad Aibling konnte auch beim SC Forst mit 4:3 (1:1, 0:1, 3:1) gewonnen werden. Die Maximalausbeute von sechs Punkten hatte Devils-Trainer Robert Linke auf dem Wunschzettel gehabt. Wobei zum Start der Runde noch lange nicht alles Gold ist was glänzt.

Selbst beim Erfolg vor fast 400 Zuschauern gegen Bad Aibling war noch reichlich Sand im Getriebe. „Wir waren anfangs verkrampft. Es lief erst im letzten Drittel“, bekannte Verteidiger und Geschäftsführer Patrick Meißner. Nicht von ungefähr bekam nach der Partie Torwart Maximilian Güßbacher den mannschaftsintern bestimmten Helm mit zwei „Teufelshörnern“ für den Spieler des Spiels aufgesetzt.

„Zunächst hatte Bad Aibling mehr Chancen. Güßbacher hat uns im Spiel gehalten“, sagte Meißner. Dominik Synek (10., 13.), Nicklas Dschida (30.), Michael Simon (48.), Martin Jainz (55.), Petr Ceslik (55.) und Timo Schirrmacher (60.) schossen bei einem Gegentor den Sieg heraus. Zu drei VfE-Treffern leistete Florian Döring die Vorarbeit.

Beim mühevollen 4:3 (1:1, 0:1, 3:1) beim SC Forst bekleckerten sich die Devils nicht mit Ruhm. „Das war ein Arbeitssieg“, bilanzierte Sportvorstand Georg Meißner. Die Gäste waren deutlich überlegen, konnten ihre Dominanz aber nur ungenügend in Tore ummünzen. Dustin Vycichlo (16.) und Dominik Synek (50.) trafen den Pfosten. Nach einem 1:2-Rückstand konnten Jakob Schwarzfischer (42.), Peter Brückner (42.) und Simon (44.) das Blatt noch wenden. Zuvor hatte Simon (10.) schon einmal getroffen. Am Auftaktwochenende schieden mit Joschua Eckmann (Bänderdehnung im Knie), Benedikt Stempfel (Leistenprobleme) und Marius Dörner (Verletzung nach Check gegen die Bande) drei Spieler verletzt aus.