Handball Eigengewächs Linda Mack zieht es nach Neckarsulm

Die langjährige Bietigheimerin Linda Mack wirft ab der nächsten Saison ihre Tore für den Erstliga-Rivalen NSU Neckarsulm.
Die langjährige Bietigheimerin Linda Mack wirft ab der nächsten Saison ihre Tore für den Erstliga-Rivalen NSU Neckarsulm. © Foto: Avanti
Bietigheim-Bissingen / bz 15.03.2017

Vom verlustpunktfreien Bundesliga-Spitzenreiter SG BBM Bietigheim wechselt Linda Mack zum benachbarten Aufsteiger NSU Neckar­sulm. Mack spielt derzeit ihre achte Saison im Trikot der SG-Handballerinnen. „Die Entscheidung, den Verein nach so langer Zeit zu verlassen, ist mir nicht leicht gefallen – aber ich bin bereit für eine Veränderung und einen neuen Lebensabschnitt“, sagt Mack. „Ich hoffe, dass ich meine Zeit hier mit einer erfolgreichen Saison abschließen kann. Bis dahin werde ich auf und neben dem Spielfeld auch weiterhin alles für den Erfolg geben.“

Jugend in und um Bietigheim verbracht

Die aus Metterzimmern stammende Linkshänderin durchlief fast alle Jugendteams in Bietigheim. Sie trat nur ab der B-Jugend zwei Jahre für den TV Großbottwar an, mit dem sie 2008 die deutsche Meisterschaft gewann. 2009 kehrte die 1,70 Meter große Mack zu ihrem Heimatverein zurück. Gleich zwei Aufstiege in die Erste Bundesliga durfte sie mit der SG BBM feiern. In der vergangenen Saison qualifizierte sich die 25-Jährige mit Bietigheim zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte für den Europapokal. In der laufenden Spielzeit erreichte die Mannschaft zudem erstmals das Final Four im deutschen Pokal.

SG respektiert Entscheidung

„Linda Mack hat sich nach vielen Jahren bei der SG BBM dazu entschlossen, eine neue sportliche Herausforderung zu suchen. Wir respektieren ihre Entscheidung, im Sommer den Verein in Richtung Neckarsulm zu verlassen“, sagt Bietigheims Sportdirektor Gerit Winnen. „Ich bin mir sicher, dass sie bis zum Ende dieser Saison alles geben wird, um die gemeinsamen sportlichen Ziele zu erreichen.“

Für das Halbfinale des Europapokals gegen Nykøbing Falster Håndboldklub aus Dänemark sowie das Bundesliga-Topspiel gegen den HC Leipzig startet an diesem Mittwoch um zehn Uhr der Kartenvorverkauf. Das Halbfinal-Hinspiel findet am Sonntag, 9. April, um 17 Uhr in der Ludwigsburger MHP-Arena statt. Eine Woche später (15. oder 16. April) treten die Schützlinge von Trainer Martin Albertsen in Dänemark zum Rückspiel an. Die beiden Bundesliga-Partien gegen Metzingen und Leipzig werden aufgrund des Europapokals verschoben. Neuer Termin für die Heimpartie gegen Leipzig ist Mittwoch, 19. April, um 20 Uhr in der Bietigheimer Sporthalle am Viadukt. Die Neu-Terminierung für das Spitzenspiel bei der TuS Metzingen steht noch aus.

Themen in diesem Artikel
Zurück zur Startseite