Sicherheit Künstlicher Fingerabdruck entsperrt Smartphones

Forscher haben künstliche Fingerabdrücke entwickelt, mit denen es einfacher wird, Sensoren auszutricksen.
Forscher haben künstliche Fingerabdrücke entwickelt, mit denen es einfacher wird, Sensoren auszutricksen. © Foto: Sebastian Gollnow/dpa
Ulm / moc 15.11.2018
Forscher haben künstliche Fingerabdrücke entwickelt, die wie ein Generalschlüssel funktionieren.

Mit den sogenannten Deep Master Prints gelang es den Wissenschaftlern der Tandon School of Engineering, die Fingerabdrucks-Technologie VeriFinger in vielen Fällen erfolgreich auszutricksen.

In jedem fünften Fall geknackt

Der Erfolg der Attacke hing dabei stark mit der eingestellten Fehlerrate des Sensors zusammen. Also mit der Wahrscheinlichkeit, dass ein falscher Fingerabdruck als der richtige erkannt wird. Bei einer Rate von 0,1 Prozent konnten die Forscher die Technologie mit einem einzelnen Master-Abdruck in jedem fünften Fall überlisten.

Zum Vergleich: Apple gibt an, dass die eigenen Sensoren nur in 0,002 Prozent aller Fälle einen falschen Finger zum Entsperren akzeptieren. Das ist um ein vielfaches sicherer. In den meisten Fällen dürfte es ohnehin einfacher sein, gesperrte Smartphones über den Passwortcode zu knacken.

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