Anzeige Der Coach, dein Freund und Helfer

Von wegen Muckibude: Im Fitnessstudio ist jeder wilkommen.
Von wegen Muckibude: Im Fitnessstudio ist jeder wilkommen. © Foto: Foto: © Kzenon / Fotolia.com
DIANE BERGER 05.05.2015
Wer überlegt, Mitglied in einem Fitnessstudio zu werden, will in der Regel die „vier Säulen der Fitness“ trainieren: Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit.
Doch ohne fachgerechte Beratung und anschließende Betreuung stellt sich auch bei eiserner Disziplin der gewünschte Erfolg nicht ein. Im Gegenteil: Wer einfach drauflostrainiert, kann seinem Körper sogar Schaden zufügen. Denn die falsche Ausführung von Übungen kann Muskeln, Sehnen und Gelenke schädigen. Gerade Personen mit Vorerkrankungen brauchen eine gute Betreuung, die einen individuell auf sie maßgeschneiderten Fitnessplan erstellt. Um zu überprüfen, ob ein Studio zum Interessenten passt, sollte am besten ausprobiert werden. Die meisten Studios bieten einen ersten Einblick in ihre Räumlichkeiten in der Regel ohne Terminvereinbarung an. Dabei werden alle Angebote vorgestellt: Neben Fitness- und Ausdauergeräten sind dies zum Beispiel Sauna, Solarium, Massage oder ein Kursprogramm.

Einfach mal unverbindlich reinschnuppern

Bei dieser Besichtigung gilt: Der erste Eindruck zählt. Herrscht eine angenehme Atmosphäre und fühlt man sich willkommen? Sind die Menschen im Studio sympathisch, macht alles einen sauberen und gepflegten Eindruck? Sehr oft ist nämlich nicht das Sport­angebot, sondern das persönliche Wohlgefühl bei der Wahl der passenden Fitness-Oase ausschlaggebend. Damit dann die schweißtreibenden Besuche im Fitnessstudio auch dauerhaft von Erfolg gekrönt sind, ist vor dem ersten Training eine individuelle Beratung durch einen qualifizierten Fitnesscoach unerlässlich. Noch vor der ersten Sporteinheit bilden die Gesundheits- und Fitness-Checks die Grundlage für einen Trainingsplan, der am besten regelmäßig überarbeitet und angepasst werden sollte. Beim Gesundheits-Check fragt der Coach unter anderem nach Vorerkrankungen wie Rückenproblemen, Bluthochdruck oder Diabetes und berücksichtigt dies bei der Erstellung eines Trainingsplanes genauso wie das Alter, Gewicht und die Größe des Sportlers. Beim Fitness-Check geht es dann um den aktuellen Leistungsstand und die eigenen Erwartungen. Hier testet der Trainer, wie es um die Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit steht.

Ein guter Trainer motiviert die Sportler

In den meisten Studios werden sogenannte „Schnuppertrainingstage“ angeboten. Das kann der Besuch eines Kurses für Wirbelsäulengymnastik oder „Bauch, Beine, Po“, eine Einheit Zumba oder eine Runde Zirkeltraining mit anschließender Ausdauereinheit sein. Zu einer guten Trainingseinführung gehört auch die Information, was Kraft- und Ausdauertraining im Einzelnen bewirken und wie die Vorstellungen des Neuzuganges umgesetzt werden können. Zudem sollte der Coach über die Risiken zu hoher Gewichte an den Geräten oder eines zu intensiven Herz-Kreislauf-Trainings aufklären. Wenn man sich schließlich für ein Fitnessstudio entschieden hat und der individuelle Trainingsplan steht, folgt eine Einweisung in die einzelnen Geräte, die entweder per Chipkarte oder manuell auf den Nutzer eingestellt werden. Die korrekte Ausführung der Übungen wird durch den Trainer überwacht und gegebenenfalls korrigiert. Damit die erste Euphorie nicht nach ein paar Wochen verfliegt, ist es wichtig, dass die Betreuer die Sportler auch regelmäßig motivieren. Fitness-Checks in bestimmten Intervallen und überarbeitete Trainingspläne gehören genauso dazu wie die Beratung und Kontrolle, ob die gesteckten Ziele in greifbare Nähe rücken. Das Vertrauensverhältnis zum Coach gibt einem das gute Gefühl, jederzeit einen Ansprechpartner für ein effektives Training zu haben.


Zahlen und Fakten
Deutschlandweit waren 2014 rund 9 Millionen Menschen in einem Fitnessstudio angemeldet. Fitnesstraining ist damit, noch vor Fußballvereinen, die teilnehmerstärkste Trainingsform in Deutschland.
Im Durchschnitt trainiert jeder 10. Deutsche in einer von bundesweit rund 8000 Fitnessanlagen.