Eishockey Cracks vom VfE müssen sich noch anpassen

VfE-Stürmer Petr Ceslik droht auszufallen.
VfE-Stürmer Petr Ceslik droht auszufallen. © Foto: Apprich
Von Detlef Groninger 14.01.2019

Zweites Spiel – zweite Niederlage: Die Bayernliga-Aufstiegsrunde verläuft bisher nicht nach Wunsch für den Landesligisten VfE Ulm/Neu-Ulm. Nach dem 4:6 am Freitag im Eisstadion Neu-Ulm gegen den Bayernliga-Zwölften ERV Schweinfurt gab es nun beim Bayernliga-Absteiger EC Pfaffenhofen, Zweiter der Landesliga Gruppe eins, eine 3:6 (0:2, 1:3, 2:1)-Niederlage.

Und die kommenden Aufgaben mit den anderen beiden Bayernliga-Vertretern EHC Passau auswärts (Freitag, 20 Uhr) und dem EV Pegnitz (Sonntag, 18 Uhr, Heimspiel) haben es in sich. Es droht im ungünstigsten Fall frühzeitig ein deutlicher Rückstand auf die drei Top-Plätze für den Sprung nach oben.

In Pfaffenhofen hatte VfE-Trainer Robert Linke auf die beiden grippekranken Verteidiger Martin Jainz und Melvin Kogler verzichten müssen. Zudem brachte eine viel zu geringfügige Strafe (2+2 Minuten) der Unparteiischen gegen einen Pfaffenhofener Spieler (37.) nach einem Stockcheck ins Gesicht von Devils-Stürmer Petr Ceslik, zuvor Schütze des ersten Gäste-Treffers (34.), den Coach auf die Palme. Dem Tschechen lief das Blut aus der Nase auf das Eis. Ihm droht nun bei einem Verdacht auf eine schwere Gehirnerschütterung das vorzeitige Saisonaus. Das zweite Drittel wurde dann vorzeitig abgebrochen und die noch offenen drei Spielminuten im dritten Durchgang angehängt.

Bis zu diesem Zeitpunkt lagen Ceslik und Co. bereits mit 1:5 im Rückstand. „Uns hat etwas die Körpersprache und die Präsenz gefehlt“, meinte der zweite Klubvorsitzende Georg Meißner. So hatte Pfaffenhofen im Startabschnitt eine Chancenverwertung von 100 Prozent im Überzahlspiel. Beide Tore (14., 18.) gelangen, als ein VfE-Spieler auf der Strafbank saß.

Auch im zweiten Durchgang gaben die Gastgeber den Ton an und kamen zu drei weiteren Treffern. Hernach konnten die Gäste durch Tore von Timo Schirrmacher (40., 44.) bei einem weiteren EC-Erfolgserlebnis das Resultat noch angenehmer gestalten.

Derweil wird bei den Devils schon am Kader für die neue Saison gearbeitet. Mit Tim Tenschert, Jainz und Timo Schirrmacher haben drei Akteure bereits Verträge für die kommende Spielzeit, unabhängig von der Ligazugehörigkeit.

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