London Chinesen holen beim Badminton Goldmedaillen

Goldmedaillengewinnerin Li Xuerui jubelt nach ihrem Finalerfolg. Foto: Geoff Caddick
Goldmedaillengewinnerin Li Xuerui jubelt nach ihrem Finalerfolg. Foto: Geoff Caddick
dpa 04.08.2012
Die Chinesen haben beim olympischen Badminton-Wettbewerb die Goldmedaillen zwei und drei gewonnen. Im Dameneinzel setzte sich in der Londoner Wembley Arena die 21-jährige Li Xuerui gegen ihre vier Jahre ältere Landsfrau Wang Yihan mit 21:15, 21:23, 21:17 durch.

Bronze holte sich die Inderin Saina Newahl, die von einer Verletzung ihrer chinesischen Gegnerin Wang Xin profitierte. Beim Stand von 21:18, 0:1 für die Chinesin wurde das Spiel abgebrochen. Die Chinesin hatte sich bei einem Schlag das Bein verdreht.

Im Damendoppel siegten die Chinesinnen Tian Qing und Zhao Yunlei im Finale mit 21:10, 25:23 gegen die Japanerinnen Mizuki Fujii und Reika Kakaiiwa und sicherten China damit die dritte goldene Medaille. Die Bronzemedaille ging an die Russinnen Valeria Sorokina und Nina Vislova, die sich gegen die Kanadierinnen Alex Bruce und Michele Li mit 21:9, 21:10 durchsetzten.

Auch im Mixed hatte ein chinesisches Paar am Freitag gesiegt. Am Sonntag können die Chinesen noch zwei weitere Goldmedaillen gewinnen, da sie auch im Herreneinzel und im Herrendoppel noch vertreten sind. Es wäre das erste Mal seit der Aufnahme von Badminton in olympische Programm 1992, dass ein Land alle Goldmedaillen holt. Die Chinesen hatten dies auch schon 2008 im eigenen Land angestrebt, allerdings sprangen damals lediglich drei Olympiasiege heraus.