London Chinas Wasserspringer dominieren weiter

Qin Kai und Luo Yutong holten Gold im Synchron-Wettbewerb vom Drei-Meter-Brett. Foto: Geoff Caddick
Qin Kai und Luo Yutong holten Gold im Synchron-Wettbewerb vom Drei-Meter-Brett. Foto: Geoff Caddick
dpa 01.08.2012
Chinas Wasserspringer sind bei den Olympischen Spielen in London weiter eine Klasse für sich. Qin Kai und Luo Yutong holten im Synchron-Wettbewerb vom Drei-Meter-Brett den vierten chinesischen Olympiasieg.

Die Weltmeister lagen mit 477,00 Punkten vor den Russen Ilja Sacharow und Jewgeni Kusnezow (459,63). Rang drei ging an das US-Duo Kristian Ipsen und Troy Dumas (446,70). Beim vierten China-Erfolg im vierten Sprung-Wettbewerb fehlte ein deutsches Duo. Bereits bei der WM 2011 in Shanghai gewannen die Chinesen alle zehn Wassersprung-Entscheidungen. Sie sind auch in den verbleibenden vier olympischen Einzel-Disziplinen klar favorisiert.

Die WM-Fünften Patrick Hausding (Berlin) und Stephan Feck (Leipzig) hatten beim Weltcup in London im Frühjahr die Olympia-Qualifikation verpasst. Beide treten noch im Einzel vom Drei-Meter-Brett an.

Nach den Synchron-Entscheidungen ohne deutsche Medaille hat kommende Woche im Turm-Einzel Europameister Sascha Klein (Riesa) eine Medaillenchance. Für Nachwuchsspringer Martin Wolfram (Dresden) wäre eine Finalteilnahme ein Erfolg.