Britta Weil trifft mit der Armbrust fast alles

Britta Weil holte mit der Armbrust zweimal WM-Silber.
Britta Weil holte mit der Armbrust zweimal WM-Silber.
SWP 17.09.2012

Die Schlierbacherin Britta Weil, die für den SV Faurndau startet, kam mit zwei Silbermedaillen so erfolgreich wie noch nie von der Armbrust-Weltmeisterschaft aus dem schweizerischen Wil zurück. Sie erzielte mit ihrer Armbrustaus aus zehn Metern Distanz 384 Ringe; ihre Mannschaftskolleginnen Bianca Glinke (Hannover) 387 Ringe und Nathalie Zier (Kehl) 377 Ringe. Insgesamt erzielten die deutschen U23-Juniorinnen 1148 Ringe und wurden damit Vizeweltmeisterinnen mit der Mannschaft.

Es war so knapp wie nie, denn nur ein Ring fehlte auf das Team aus Frankreich, das mit 1149 Ringen den Titel holte. Die Bronzemedaille ging an Russland (1136), das deutlich hinter der deutschen Manschaft lag.

Mit ihrem Ergebnis qualifizierte sich Britta Weil als Vierte fürs Finale. Dort werden zehn Schuss abgegeben, dieses Ergebnis wird mit der Ringzahl vom Wettkampf addiert; das Gesamtergebnis entscheidet über die Platzierungen und die Einzelmedaillen. Die Schlierbacherin stieg sehr gut ins Finale ein. Mit zwei Zehnen in Folge lag sie nach dem zweiten Schuss auf dem zweiten vorgerückt. Sie wollte unbedingt eine Einzelmedaille und schaffte es ab dem dritten Schuss (9/9/10/10/9/9/9/10), sich vom dritten Platz nicht mehr verdrängen zu lassen. Mit einem guten 95er-Finale und ihren 384 Ringen vom Vorkampf kam Sie auf insgesamt 479 Ringe, drei weniger als ihre Mannschaftskollegin Bianca Glinke und zwei mehr als die Österreicherin Marie-Theres Auer.

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