Bohnacker bei X-Games im Halbfinale

MHA 01.02.2012

Der Westerheimer Skicrosser Daniel Bohnacker vom TV Gerhausen hat bei den X-Games in Aspen im US-Bundesstaat Colorado jede Menge Erfahrung gewonnen. Bei der bedeutendsten Extremsportveranstaltung im Winter erreichte der 21-Jährige das kleine Finale und wurde dort Sechster.

Bohnacker war am Montag vergangener Woche in die USA geflogen, um sich in Ruhe auf den Höhepunkt der Saison vorzubereiten. Die X-Games gelten als die inoffiziellen Olympischen Spiele der Trendsportarten. Sie haben für exotische Disziplinen wie Superpipe, Slopestyle oder Cross, bei dem die Fahrer im direkten Duell die Piste herunterfahren, weit größere Bedeutung als der Weltcup. So erhielt der Sieger im Skicross 120 000 Dollar Preisgeld. Für Daniel Bohnacker sah es lange richtig gut aus. Nachdem er als 18. die Endrunde der besten 24 erreicht hatte, schaffte er es bis ins Halbfinale, wo er den dritten Platz für den Finaleinzug nur hauchdünn verpasste. In der Trostrunde fuhr Bohnacker hinterher und schaffte es als Sechster nicht mehr in die Top Ten der Gesamtwertung. Es gewann der Kanadier Chris Delbosco vor dem Slowenen Filip Flisar.

Wenn Bohnacker am Wochenende in den Weltcupzirkus zurückkehrt, zollen ihm viele Skicrosser Respekt. Er war für die X-Games nicht vorab qualifiziert, sondern wurde eingeladen - als einer der 30 besten Crosser der Welt.

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