Nach Angaben der Polizei wollte der Mann am Nachmittag vom Ufer zu einer schwimmenden Plattform im nördlichen Waldsee bei Senden schwimmen. Plötzlich ging der Mann unter und tauchte nicht mehr auf. Nach Angaben der Augsburger Allgemeinen begannen zwei Stand-up-Paddler sofort, den Mann zu suchen. Sie konnten ihn jedoch im mehrere Meter tiefen Wasser nicht finden. Die Polizei lobte das Verhalten der Ersthelfer als vorbildlich.

Herbeigerufene Rettungskräfte suchten den 29-Jährigen mit etwa 60 Helfern und einem Rettungshubschrauber, dennoch konnte der Mann erst einige Zeit später durch Taucher gerettet und medizinisch versorgt werden. Er wurde ins Weißenhorner Krankenhaus gebracht, wo er kurze Zeit später starb.

29-Jähriger sprang in den See, ohne sich vorher abzukühlen

Laut Polizei hatte sich der 29-Jährige am Steg entkleidet, war daraufhin – ohne sich abzukühlen – ins Wasser gesprungen und nach einigen Metern untergegangen. Die Polizei geht von einer „medizinischen Ursache“ aus, denn es gibt bislang keine Anhaltspunkte dafür, dass es sich bei dem Mann um einen Nichtschwimmer handelte. Zeugen hatten angegeben, dass der Mann zunächst im Kraulstil geschwommen sei, was den Eindruck eines erfahrenen Schwimmers vermittelt hätte.

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