Am Wasserkraftwerk der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm ist am Freitag eine Wasserleiche entdeckt worden. Aufgrund des traurigen Vorfalls sagten die SWU den für Samstag geplanten Tag der offenen Türe ab. Die Polizei konnte mittlerweile die Identität der Leiche klären.

Identität der Wasserleiche geklärt: Vermisste Schwimmerin

Am Samstag hat die Polizei sich zu dem Fall geäußert: Bei der Leiche am Iller-Kraftwerk in Neu-Ulm handelt es sich um eine 82-Jährige aus dem Landkreis Neu-Ulm.

Die Frau sei am Freitagnachmittag gegen 13.30 Uhr ins Wasser zum Schwimmen gegangen. Nach ersten Erkenntnissen sei die Frau wegen einer inneren Ursache ertrunken.

Kein Gewaltverbrechen - Polizei geht von Badeunfall aus

Hinweise auf Fremdeinwirkung gebe es nicht. Die Ermittler gehen von einem Badeunfall aus - ein Gewaltverbrechen wird ausgeschlossen. Um die genaue Todesursache zu klären, wird aber eine Obduktion angestrebt.

Polizei: Angehörige meldeten Frau als vermisst

Bereits am Freitag gegen 18.30 Uhr meldeten Angehörige die Frau als vermisst. Polizei und Rettungskräften leiteten eine Suche ein. Gegen 19.15 Uhr konnte die Vermisste nur noch tot aus dem Rechen des Kraftwerks geborgen werden. Die Kriminalbeamten waren noch bis etwa 22 Uhr vor Ort im Einsatz.

SWU sagt Tag der offenen Türe ab

Die SWU sagten den Tag der offenen Türe am Samstag ab. In einer Mitteilung vom Freitagabend heißt es: „Aus aktuellem traurigen Anlass sagen wir hiermit den Tag der offenen Tür am 27.7. beginnend ab 10:30 Uhr am Wasserkraftwerk Neu-Ulm ab. Auf dem Gelände des Kraftwerks wurde eine Wasserleiche entdeckt.“

Dies sei die einzig richtige Entscheidung, wie Pressesprecher Bernd Jünke der Südwest Presse gegenüber bestätigte. Es werde definitiv einen Nachholtermin für den Tag der offenen Türe geben. Wann genau ist noch nicht klar - zum Datum hat Jünke keine Aussage gemacht.

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Raubling/München