Gegen 9.30 Uhr war ein Zeuge mit seinem Hund im Bereich Kutschenberg spazieren. Der Hund fraß etwas und verhielt sich danach in den Augen seines Besitzers ungewöhnlich. Der Mann schaute genauer hin und entdeckte einen Wurstzipfel. Den hatte sein Vierbeiner gefressen. Gespickt war das vermeintliche Fressen mit Stahlnadeln. Der Mann fand im Bereich der Einsiedlerkapelle 20 solcher Köder und sammelte sie ein. Unterwegs traf er eine Hundebesitzerin. Auch die hatte eine Vielzahl solcher Köder gefunden und eingesammelt.

In der Region gab es in der Vergangenheit immer wieder Fälle, in denen nicht nur Köder mit Nadeln ausgelegt ausgelegt wurden, sondern auch mit Giftködern.

Polizei Ulm ermittelt

Der Mann verständigte die Polizei. Die Beamten stellten die Köder sicher. Jetzt ermitteln die zuständigen Umweltermittler des Polizeipräsidiums Ulm (Tel. 0731/1880).

Die Polizei rät dringend, Hunde nur an der Leine auszuführen. Sie rät auch, die Hunde dabei so zu beaufsichtigen, dass sie nicht unbeobachtet fressen können. Die Ermittler bitten auch um Hinweise auf mögliche Täter unter der Telefon-Nr. 0731/1880.

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