Am Donnerstagnachmittag ereignete sich auf der A8 ein Unfall mit sechs Autos. Die Autobahn war in Fahrtrichtung München komplett gesperrt.

Wie die Polizei mitteilt, staute sich der Verkehr zwischen den Anschlussstellen Burgau und Zusmarshausen wegen eines liegengebliebenen Sattelzuges. Eine 32-jährige Autofahrerin erkannte das Stauende zu spät und versuchte durch Bremsen und Ausweichen einen Zusammenstoß mit einem vor ihr fahrenden Auto zu verhindern. Dabei streifte sie den vorausfahrenden Wagen eines 47-Jährigen auf dessen rechter Fahrzeugseite und prallte daraufhin gegen einen auf dem mittleren Fahrstreifen stehenden Kleintransporter. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls um 180 Grad gedreht, prallte dann gegen einen rechts stehenden Sattelzug und schleuderte im Anschluss nach links in die Betongleitwand.

Zwei Menschen verletzt

Der 48-jährige Fahrer des Kleintransporters, der 31-jährige Fahrer des Sattelzuges und dessen 49-jähriger Beifahrer blieben, genauso wie der 47-jährige Autofahrer, unverletzt. Die 32-Jährige Autofahrerin prallte mit ihrem Wagen noch auf einen auf dem linken Fahrstreifen stehenden Wagen eines 50-Jährigen, der seinerseits auf das vor ihm stehende Auto eines 44-Jährigen geschoben wurde. Der 44-Jährige blieb unverletzt. Sowohl die 32-jährige Unfallfahrerin als auch der 50-jährige Autofahrer wurden verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Fahrbahn voll gesperrt

Zur Absicherung der Unfallstelle sowie zur Bergung der Verletzten waren die Feuerwehr Burgau sowie die Betreibergesellschaft Pansuevia vor Ort. Während der Unfallaufnahme musste die Fahrbahn für etwa 30 Minuten voll gesperrt werden. Aufgrund dessen bildete sich ein Rückstau von bis zu neun Kilometern Länge, der bis in die Abendstunden anhielt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 100.000 Euro.

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