Die Polizei Ulm zieht Bilanz zum Wintereinbruch in der Region. 50 Unfälle zählten die Behörden am heutigen Vormittag: Autos rutschten von den Straßen oder konnten nicht mehr rechtzeitig anhalten. Es blieb aber bei Blechschäden.
Auf der A8 staute es sich am Vormittag. Zwischen Gruibingen und Weilheim an der Teck zeigte Google Maps außerdem eine Straßensperrung an. Mutmaßlich war auch hier das Wetter der Grund. Die Polizei konnte auf Anfrage allerdings nichts bestätigen.

Ulmer Autofahrer rutschen auf glatten Straßen

In Ulm konnte gegen 7.30 Uhr ein 60-Jähriger in der Karlstraße nicht mehr anhalten. Auf schneeglatter Fahrbahn rutschte er mit seinem VW gegen zwei weitere Autos, einen Audi und einen Peugeot. Verletzte gab es nicht. Es entstand Sachschaden von etwa 8.000 Euro.
Ähnlich erging es einem Fahrer in Göppingen: Kurz nach 8.30 Uhr fuhr der 44-Jährige von einer Tankstelle in die Ulmer Straße ein. Auf schneeglatter Fahrbahn konnte er nicht mehr anhalten und rutschte auf die Straße. Dort kollidierte er mit dem Mercedes eines 48-Jährigen.
Der Transporter des 44-Jährigen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 10.000 Euro.

Biberach: Gefahrgut Laster kippte um

Kurz nach 5 Uhr fuhr ein Gefahrgut Laster auf der L275 zwischen Pflummern und Friedingen. Auf der winterlichen Fahrbahn verlor dessen Fahrer die Kontrolle und der Laster kippte um. Der Laster war mit CO2 beladen. Der Tank wurde durch den Unfall nicht beschädigt. Die L275 ist derzeit noch komplett gesperrt.