Am Samstagmittag gegen 13:15 Uhr war ein 28-jähriger Weißenhorner mit seinem Nissan XTrail von Holzschwang kommend in Richtung Aufheim unterwegs. Im Auto saßen seine ebenfalls 28-jährige Ehefrau sowie das einjährige Kind. Auf der gleichen Fahrtstrecke, nur in entgegengesetzter Richtung, fuhr ein 50-jähriger Mann aus Senden mit seinem VW Touareg, in dem auch seine 17-jährige Tochter saß.
Vermutlich aufgrund eines gesundheitlichen Problems verlor der 28-jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet nach links auf die Gegenspur, auf der ihm zu diesem Zeitpunkt der 50-Jährige entgegen kam. Dabei kam es zum Frontalzusammenstoß auf der Fahrspur des 50-jährigen.

Auto überschlägt sich mehrfach

Das Auto des 28-jährigen geriet nach links von der Fahrbahn ab, schleuderte über die Leitplanke und überschlug sich neben der Fahrbahn. Der 50-jährige konnte sein Auto auf seinem rechten Fahrbahnrand zum Stehen bringen.
Bei dem Zusammenstoß wurde der 28-jährige Unfallverursacher in seinem Fahrzeug eingeklemmt und konnte sich nicht mehr selbst befreien. Seiner 28-jährigen Ehefrau gelang es mit dem Kind das Fahrzeugwrack zu verlassen. Der 50-jährige sowie dessen 17-jährige Tochter konnten ebenfalls eigenständig aus ihrem stark beschädigten Fahrzeug steigen.

Rettungshubschrauber bringt Verletzten in Klinik

Alle Unfallbeteiligten bis auf den 28-jährigen Unfallverursacher wurden leicht verletzt und mit verständigten Rettungsfahrzeugen in umliegende Krankenhäuser verbracht. Der 28-jährige musste durch die Feuerwehr aus seinem Fahrzeug geborgen werden und wurde mit schweren aber bislang nicht lebensbedrohlichen Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in eine Ulmer Klinik geflogen.
Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Gesamtschaden in Höhe von mehr als 40.000 Euro. Beide Autos mussten von Abschleppfirmen geborgen werden.

Unfallstrecke mehrere Stunden lang gesperrt

Die Unfallstrecke wurde zwischen Holzschwang und Aufheim für mehrere Stunden gesperrt. Zur Unfallaufnahme waren Polizeistreifen der Polizeiinspektion Neu-Ulm und Weißenhorn sowie des Einsatzzugs Neu-Ulm vor Ort. Für Übersichtsaufnahmen der Unfallstrecke und Örtlichkeit war auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz.
Nach Rücksprache mit der zuständigen Jour-Staatsanwaltschaft wurde auf ein Gutachten durch einen Gutachter verzichtet. Gegen den 28-jährigen wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall ermittelt.