Die B30 war nach einem Unfall mit einem Lkw und zwei Autos zwischen Enzisreute und Baindt komplett gesperrt. Sieben Personen wurden verletzt. Der Lkw-Fahrer war vorübergehend im Fahrzeug eingeklemmt. Eine Umleitung wurde nach dem Unfall eingerichtet und Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst waren vor Ort im Einsatz.

Langer Stau nach Unfall auf B30 und Umleitung

Nachdem die B30 nach einem Unfall mit einem Lkw und zwei Autos am Dienstag voll gesperrt wurde, gab es einen langen Stau. Der Verkehr staute sich auf der Bundesstraße und den Umgehungsstrecken sowie der Umleitung.

Vollsperrung der B30 bis in den Abend

Dass die Vollsperrung der Bundesstraße einige Zeit in Anspruch nehmen würde, war schnell klar. Die Bergung der verunfallten Fahrzeuge, besonders die des Lkws samt Anhänger mit Gefahrgut, der im Wald zum stehen kam, war aufwendig. Gegen Mittag teilt die Polizei auf Nachfrage mit, dass die Sperrung der B30 noch mindestens bis etwa 15 Uhr bestehen bleibe - sofern alles nach Plan laufe. Um kurz nach 16 Uhr gab die Polizei bekannt, dass erst der Anhänger geborgen war und für den Abtransport bereitgemacht wurde. Die Bergung des Lkws stand also noch an. Die Bundesstraße war bis 18.30 Uhr gesperrt. Die Bergung des neben der Fahrbahn liegenden Zugfahrzeuges wurde am Abend abgebrochen und wird am Mittwoch fortgesetzt, weshalb voraussichtlich eine erneute Sperrung der B30 erforderlich sein wird, so die Polizei.

Lkw kommt von Fahrbahn ab - Autos krachen in Anhänger

Nach ersten Erkenntnissen war der Fahrer des mit Lauge beladenen Lkws auf der B30 von Bad Waldsee in Richtung Ravensburg unterwegs. In einer Rechtskurve in Höhe Egelsee kam der Laster dann auf der schneeglatten Fahrbahn nach links von der Straße ab und rutschte in den Wald. Sein Sattelauflieger blieb quer auf der Gegenfahrbahn stehen. In diesen krachten zwei Autos. Wie die Polizei Konstanz weiter berichtet, sind sieben Personen verletzt worden.

Gefahrgut ist ausgelaufen

Der Lastwagen transportierte insgesamt rund 22 Tonnen Lauge. Die ätzende Flüssigkeit war in 25-Liter-Kanistern abgefüllt. Einige dieser Kanister wurden beschädigt und die Lauge trat aus. Der Dieseltank des Lkws war ebenfalls beschädigt und der Treibstoff trat aus. Das verständigte Umweltamt war gegen 9.15 Uhr bereits am Unfallort.

Insgesamt waren etwa 200 Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Freiwilliger Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Polizei und Umweltbehörden im Einsatz. Für die Bergung des Lkw-Gespanns wurden Kranwagen der Feuerwehr aus Ulm an der Donau und eines privaten Unternehmers angefordert. Die beiden an dem Verkehrsunfall beteiligten Pkw mussten ebenfalls von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Das an der Unfallstelle kontaminierte Erdreich wird abgetragen und fachgerecht entsorgt. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens können noch keine Angaben gemacht werden.

Tödlicher Unfall auf L314 bei Bad Wurzach

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Donzdorf