Von den 18 Verletzten, welche die Massenkarambolage auf der A8 bei Günzburg am Sonntag gefordert hat (wir berichteten), sind drei schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Ein 60-Jähriger hatte den Unfall ausgelöst, als er beim Spurwechsel vom mittleren auf den linken Fahrstreifen ein anderes Auto übersehen hatte. Dieser Unfall zwang alle folgenden Fahrzeuge zum Abbremsen auf schneebedeckter Straße – was nicht alle schafften. Neun weitere Autos krachten ineinander. Am schwersten erwischte es eine 51-Jährige, deren Auto sich überschlug. Ein weiterer, kleinerer Unfall ereignete sich auf der Gegenfahrbahn. Insgesamt waren elf Autos und 23 Personen involviert.

Unfall auf der A8 Drei Hubschrauber nach Massenkarambolage im Einsatz

Unfall auf A8: BMW, Audi und Jaguar sorgen für hohe Schadenssumme

War die Polizei nach ersten Schätzungen von einem Gesamtschaden von rund 150.000 Euro ausgegangen, ist inzwischen von 300.000 Euro die Rede. „Aber das ist nur eine Schätzung“, sagte ein Polizeisprecher. Schon die schiere Masse an verbeultem Blech lässt auf die hohe Summe schließen, aber auch die Tatsache, dass mehrere Autos der Marken BMW, Audi und Jaguar beteiligt waren, die dem höheren Preissegment zuzurechnen sind.