Die ersten Vorboten des Winters haben am Sonntagmorgen zu einem folgenschweren Verkehrsunfall auf der A7 zwischen Marktbreit und Kitzingen geführt. Auf der Brücke über den Main hatte sich den derzeitigen Ermittlungen nach Glatteis gebildet. „Zu diesem Zeitpunkt hatten wir Blitzeis und schlechte Sicht“, sagte ein Polizeisprecher. Dort verlor gegen 7.20 Uhr der Fahrer eines Kleintransporters die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte in die Mittelleitplanke. In der Folge kam es zu weiteren Auffahrunfällen mit insgesamt 29 Verletzten.

Nachfolgende Autofahrer konnten wohl bedingt durch den dichten Nebel mit Sichtweiten unter 50 Metern und dem Glatteis nicht mehr rechtzeitig bremsen und es kam zu weiteren Auffahrunfällen. Dabei wurden auch drei Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und ein Fahrzeug der Polizei beschädigt.

Autobahn A7 gesperrt

Laut Polizei waren 18 Fahrzeuge an dem Unfall beteiligt, 25 Personen erlitten leichtere Verletzungen. Eine in ihr Fahrzeug eingeklemmte Frau konnte von der Feuerwehr befreit werden und kam mit schwereren Verletzungen in ein Krankenhaus. Drei weitere Unfallbeteiligte brachte der Rettungsdienst ebenfalls mit schwereren Verletzungen in umliegende Krankenhäuser.

Aufgrund der Rettungs- und Auräumarbeiten musste die A 7 in Fahrtrichtung Kassel für mehrere Stunden gesperrt werden. „Die Bergung der Unfallautos wird vermutlich noch bis zum Mittag dauern“, schätzte ein Polizeisprecher. Die Schadenshöhe war zunächst unklar. Etliche Autos wurden den Angaben zufolge erheblich beschädigt.

Unfall auf der A1 mit 19 Autos und Lastwagen

Am Samstag war es in Rheinland-Pfalz auf der A1 bereits zu einem Massenunfall gekommen. Dort waren nach Angaben der Polizei 19 Autos und ein Lastwagen in den Unfall verwickelt - vier Menschen wurden leicht verletzt.