Die Polizei in Ulm und Neu-Ulm ist gegen die sogenannte Tuning-Szene vorgegangen. Bei einer großangelegten Aktion seien 35 aufgemotzte Autos zur Kontrolle auf ein Ulmer Firmengelände gelotst und dort mit Hilfe von drei Sachverständigen geprüft worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Ziel der Kontrollen sei gewesen, Gefahren durch falsch umgebaute Autos zu verhindern.

Sechs Autos wurden sichergestellt

Bei insgesamt 20 der Autos seien die Umbauten nicht zulässig gewesen, bei 16 dieser Autos erlosch als Folge sogar die Betriebserlaubnis. In den meisten Fällen waren es Änderungen am Fahrwerk in einer nicht zulässigen Kombination mit den Rädern. Aber auch Änderungen an der Auspuffanlage führten zum Erlöschen der Betriebserlaubnis – die Autos waren zu laut.

Sechs Autos seien sicher gestellt worden. Über diese wird nun ein Gutachten erstellt, da sie wegen der baulichen Veränderungen nicht mehr verkehrssicher waren.

Einem weiteren Autofahrer durfte ebenfalls nicht weiterfahren. Er hatte nicht bemerkt, dass er mit einer gebrochenen Leichtmetallfelge unterwegs war.

Anwohner klagen über Lärm

Die Ulmer Polizei führt regelmäßig solche Fahrzeugkontrollen durch. Der Polizei zufolge gibt es immer wieder Probleme mit der Tuning- und Poserszene. Gerade in den Abendstunden und an Wochenenden gibt es Klagen von Anwohnern über laute Autos, unnötiges Hin- und Herfahren und Gefahren durch schnelles Fahren.

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