Blaubeuren Starker Rauch in Flüchtlingsunterkunft

JOACHIM STRIEBEL 22.08.2016

Zu heiß gewordenes Essen hat am Samstagabend in der Flüchtlingsunterkunft des Alb-Donau-Kreises in Blaubeuren Rauch verursacht und bei Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst die Alarmglocken schrillen lassen. Eine Bewohnerin des Gebäudes in der Bergstraße meldete gegen 20 Uhr per Notruf eine starke Rauchentwicklung. Sie und ihr Kleinkind hatten wohl Rauch eingeatmet. Beide wurden  kurz später vom Rettungsdienst vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Bei der Erkundung im Gebäude fand die Feuerwehr keinen Rauch mehr, ein entsprechender Geruch war aber noch wahrzunehmen, wie Kreisbrandmeister Ralf Ziegler berichtet. Polizei und Feuerwehr vermuten, dass in einer Küche im ersten Obergeschoss Speisen auf dem Herd zu heiß geworden waren und dadurch Rauch ins zweite Obergeschoss zog. Die installierten Rauchmelder hatten nicht ausgelöst. Um für eine mögliche Evakuierung der rund 120 Betten zählenden Gemeinschaftsunterkunft gerüstet zu sein, waren rund 50 Feuerwehrleute in die Bergstraße geschickt worden.