Wie Staatsanwaltschaft Ulm und Polizei am Mittwoch mitteilten, laufen seit Monaten Ermittlungen gegen einen 28-jährigen Mann aus Ulm und einen 31-Jährigen aus dem Raum Göppingen. Die beiden Männer sollen, so Erkenntnisse der Behörden, im Raum Ulm und Neu-Ulm einen umfangreichen Handel mit verschiedenen Drogenarten betrieben haben. Im Laufe der Ermittlungen habe sich der Verdacht erhärtet, dass die Drogen aus dem Ausland nach Deutschland eingeschmuggelt wurden, um diese in der Region weiterzuverkaufen.

Verdächtige aus Ulm und Göppingen seit Juli im Gefängnis

Bereits am 4. Juli nahm die Polizei die beiden Männer im Zuge einer Beschaffungsfahrt fest. Hierbei konnte ein Kilogramm Kokain aufgefunden werden. Bei den nachfolgenden Durchsuchungen beschlagnahmten die Ermittler der Mitteilung zufolge 17 Kilogramm Marihuana, verschiedene Waffen, mehr als 7500 Euro Falschgeld und etwa 50.000 Euro Bargeld, das mutmaßlich aus dem Verkauf der Drogen stammt. Die Staatsanwaltschaft Ulm beantragte Haftbefehl gegen die beiden, die der zuständige Richter am Amtsgericht Ulm erließ. Seither befinden sie sich in Justizvollzugsanstalten.

Dealer-Netzwerk in den Kreisen Biberach und Neu-Ulm?

Im Zuge der weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben sich Hinweise auf mehrere Abnehmer von Drogen, die teilweise wiederum einen eigenen Rauschgifthandel betrieben. Vergangenen Mittwoch durchsuchte die Polizei die Wohnungen von zwölf Männern im Alter zwischen 21 und 36 Jahren. Die Durchsuchungen fanden in Ulm und Neu-Ulm, sowie den angrenzenden Landkreisen Biberach und Neu-Ulm statt. Dabei fanden die Ermittler weitere etwa zwei Kilogramm Marihuana, rund 200 Ecstasy Tabletten, zahlreiche Waffen und gefährliche Gegenstände sowie 4600 Euro vermeintliches Dealergeld.

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