Kontrolle in Ulm und Neu-Ulm Polizei zieht getunte Autos aus dem Verkehr

Kontrolle gegen Poser in der Doppelstadt an der Donau.
Kontrolle gegen Poser in der Doppelstadt an der Donau. © Foto: dpa
Ulm / swp 13.10.2018

Kontrolle gegen Poser

Die Ulmer und Neu-Ulmer Polizei hat am Freitag Verkehrskontrollen durchgeführt - mit Fokus auf getunte Fahrzeuge.

Insgesamt nahmen die Beamten und zwei Sachverständige insgesamt 30 Fahrzeuge unter die Lupe. Die Beamten lotsten die Fahrzeuge, bei denen nicht alles in Ordnung schien, zur Kontrolle auf ein Ulmer Firmengelände.

Betriebserlaubnis erloschen

Mit dem Einsatz will die Polizei Gefahren durch falsch umgebaute Fahrzeuge verhindern. Dass es solche gibt, zeigt das ernüchternde Ergebnis: Insgesamt waren 19 Fahrzeuge nicht in Ordnung. Bei 18 davon war sogar die Betriebserlaubnis erloschen.

Ein Video der Aktion

Umbauten

In den meisten Fällen waren es Änderungen am Fahrwerk in einer nicht zulässigen Kombination mit den Rädern. Aber auch Änderungen am Auspuff führten zum Erlöschen der Betriebserlaubnis. Insbesondere deshalb, weil die Fahrzeug dadurch lauter wurden.

Aus dem Verkehr gezogen

Die Polizei stellte 8 Fahrzeuge sicher. Über diese wird ein Gutachten erstellt. Denn die Veränderungen waren so gravierend, dass die Fahrzeuge nicht mehr verkehrssicher waren.

Bilder der Aktion

Weitere Kontrollen angekündigt

Die Ulmer Polizei führt regelmäßig solche Fahrzeugkontrollen durch. Denn die Ulmer Innenstadt wurde in den vergangenen Monaten und Jahren besonders in den Abendstunden und am Wochenende zum Anziehungspunkt für die Tuning- und Poserszene. Dabei kam es schon zu schlimmen Unfällen.

Auch in der Stadt Neu-Ulm mehren sich Klagen über laute Fahrzeuge, unnötiges Hin- und Herfahren, die damit verbundenen Umweltbeeinträchtigungen sowie die Gefahr durch Raser. Deshalb führten die Polizeien auf beiden Seiten der Donau die gemeinsame Kontrolle durch und kündigten weitere an.

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