Pferd sorgt für Stau auf A7

Autofahrer auf der Autobahn 7 (A7) mussten am Mittwochmorgen mit Behinderungen rechnen. Zwischen Vöhringen und Illertissen war nach Angaben der Polizei ein ausgerissenes Pferd unterwegs. „Je nachdem, wo sich das Tier aufhält, muss die Autobahn gesperrt werden“, erklärte die Polizei auf Anfrage. „Es lief als „Geister-Pferd” ungefähr fünf Kilometer über die Fahrbahn und den Seitenstreifen.“

Ausgebüxte Pferde sorgten für mehrere schreckliche Unfälle

Allein im Oktober 2018 hatten ausgebrochene Pferde für mehrere schwere Unfälle mit Autos gesorgt. Bei Bad Waldsee rannten zwei Pferde auf der B30 - ein Tier stieß mit einem Kleinwagen zusammen und wurde verletzt, das andere galoppierte in ein entgegenkommendes Auto und wurde getötet.

Unfall Entlaufene Pferde verursachen Unfälle bei Bad Waldsee

In Versmold (Ostwestfalen) ist ein entlaufenes Pferd durch die Windschutzscheibe eines Autos gekracht und starb.

Versmold

Nur knapp eine Woche später ist erfasste ein Auto ein entlaufenes Pferd in St. Peter (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) – das Tier starb und vier weitere wurden verletzt.

Wie kam das Pferd auf die Autobahn?

Das Tier sollte zu einer Koppel geführt werden, riss sich jedoch vom Besitzer los und trampelte einen Windschutzzaun zur Autobahn nieder.

Die A7 südlich von Ulm wurde in Höhe Illertissen zeitweise gesperrt. Mehrere Beamte versuchten, den Ausreißer zu erwischen. Eine Fahrerin half schließlich beim Einfangen, wobei das Pferd gegen ihr Auto trat und einen Sachschaden von rund 300 Euro verursachte. Es gab keine Verletzten. Das Pferd erlitt jedoch leichte Blessuren und Schürfwunden. Es ist nun wieder bei seinem Halter.

Das könnte dich auch interessieren: