In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde die Polizei in eine Wohnung in der Ulmer Innenstadt gerufen. Dort hatte ein 30 Jahre alter Mann seine 33-jährige Lebensgefährtin derart geschlagen, dass diese sich zu Nachbarn flüchten musste. Das berichtet die Polizei Ulm am Samstag in einer Mitteilung. Da der Schläger erkennbar unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand und sich zudem äußerst aggressiv aufführte, musste er dem Bericht zufolge in Gewahrsam genommen werden.

Polsterbezug abgekaut, Loch in Sitz gebissen: Mann randaliert in Polizeiwagen

Auf der Fahrt zum Polizeirevier randalierte er im Streifenwagen, indem er versuchte, mit den Füßen die Schiebetüre aufzutreten. Weiter beschädigte er die Sitzbank, indem er den Polsterbezug teilweise abkaute und ein Loch in den Sitz biss. Weiter schlug er mit den Handschellen gegen die Fahrzeugscheiben und schlug seinen Kopf gegen die Fahrzeugwand. Sodann musste er dem Bericht zufolge den Rest der Fahrt fixiert werden.

Polizei Ulm: Mann randaliert in Zelle weiter

In der Zelle randalierte er weiter, trat gegen die Zellentüre und versuchte durch Faustschläge zwei Polizeibeamte zu verletzen. Daraufhin musste er erneut fixiert werden. Der Schläger verletzte sich hierbei leicht und wurde vom Rettungsdienst medizinisch versorgt.
Die Freundin des Schlägers wurde durch Faustschläge leicht verletzt. Bei der Fixierung in der Zelle wurden zwei Polizisten ebenfalls leicht verletzt. Der Schläger musste die Nacht in der Zelle verbringen. Er sieht mehreren Strafanzeigen und Schadenersatzforderungen entgegen. Zudem wurden in der gemeinsamen Wohnung Drogen aufgefunden.